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Der Rückraum ist das Glanzstück

Der Rückraum ist das Glanzstück

Veröffentlicht von HC Bremen am 01.08.2022
Aktuelles >> 1. Herren

Die Oberliga-Handballer starten mit einem überschaubaren Kader in die Saison. Cheftrainer Majk Skoric stehen zurzeit zehn Feldspieler und ein Torwart zur Verfügung.


Die Saisonvorbereitung läuft gerade einmal gut drei Wochen und schon wird bei den Oberliga-Handballern des HC Bremen die Erinnerung an die so schwierige Situation aus der Rückrunde der vergangenen Serie wieder wach. Da  hatten immer wieder auftretende Coronafälle und eine nicht enden wollende Verletztenmisere dazu geführt, dass der ambitionierte HC Bremen seine Hoffnungen, in der Spitzengruppe mitzumischen, zu den Akten legen musste. Am Ende kam ein immer noch guter sechster Platz bei ausgeglichenen 24:24 Punkten heraus, doch eigentlich wollten die Bremer deutlich mehr.

 

Auch vor der neuen Saison sorgen unter anderem drei aktuelle Coronafälle dafür, dass zurzeit nur sieben Spieler beim Training sind. Und bereits zu diesem frühen Zeitpunkt wird klar, dass der HC Bremen mit gerade einmal elf Spielern wohl die eigenen Erwartungen zurückschrauben muss. "Wir wollen so früh wie möglich dafür sorgen, dass wir mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. Ein Platz im Tabellenmittelfeld wäre schon gut, dann können wir eventuell weiter nach oben blicken. Bis dahin werden wir erst einmal kleinere Brötchen backen", sagt der neue Cheftrainer Majk Skoric.

 

Dabei steht außer Frage, dass das Team individuell eine hohe Qualität besitzt. Das Problem ist der kleine Kader. Externe Zugänge gab es nicht, mit Philipp Holst, Matthew Wollin und Torwart Moritz Schröder kommen aber drei echte Verstärkungen aus der eigenen A-Jugend. Aus dem traditionell starken eigenen Nachwuchs wird sich das Männerteam auch in der Saison immer wieder bedienen müssen. Auch da dürfte es qualitativ keine Probleme geben, wenngleich es für Majk Skoric und seinen spielenden Co-Trainer Marten Franke nicht leicht sein wird, daraus eine eingespielte Formation zu bilden. "Das wird ganz klar meine Hauptaufgabe werden. Die Mannschaft zu formen und die A-Jugendlichen heran zu führen und zu integrieren", sagt Skoric.

 

Neun Abgänge

 

Die Liste der Abgänge ist mit neun Spielern dagegen lang. Sie allein könnten bereits eine mehr als akzeptable Oberliga-Mannschaft auf die Beine stellen. Torwart Luca Prieß zieht es berufsbedingt nach Hannover. Dort läuft er zukünftig für den HH Burgwedel (Oberliga Niedersahsen) auf. Felix Fietze orientiert sich beruflich neu und beendet seine Karriere, Torwart Giuliano Boccacci absolviert ein Auslandsjahr, Lukas Dibowski studiert künftig in Köln und Ole Fietze  steht nach einer Fortbildung nur noch als Standby-Spieler zur Verfügung. Paul Schröder wechselte zum TuS Rotenburg und bereits in der Saison schlossen sich Jan Ole Harting, Fynn Schluroff und Leon Grieme dem ATSV Habenhausen an.

 

Der Nachbar von der anderen Weserseite ist zweifelsfrei einer, wenn nicht der Topfavorit auf Titel und Aufstieg. Der ATSV ist aber nur einer von gleich drei Absteigern aus der 3. Liga, die am Ende ganz oben erwartet werden. "Das ist schon ein knackiges Programm", sagt auch Maik Skoric, weiß aber auch die Qualitäten seiner eigenen Mannschaft. "Das ist zwar schon ein ordentlicher Aderlass, aber im Vergleich zum alten Kader sind wir gut besetzt und ich schätze ich uns auf keinen Fall schwächer ein."

 

Mit Moritz Schröder steht ein Nachwuchstorwart bereit, der das Potenzial für höhere Aufgaben besitzt und der bereits in der Schlussphase der vergangenen Saison ein zuverlässiger Rückhalt des Männerteams war. Unterstützt wird er mit einem Keeper aus der A-Jugend. Problematisch dürfte es nur werden, wenn Schröder längere Zeit ausfällt.

 

Der Rückraum ist zweifelsfrei das Glanzstück des Teams. Mit Marten Franke verfügt der HC über einen der stärksten Spieler der Liga auf der Rückraum-Mitte. Philipp Holst interpretiert diese Rolle zwar etwas anders als Franke, hat aber ebenfalls bereits gezeigt, dass er eine Mannschaft führen kann. Mit Matthew Wollin, der sowohl im linken als auch im rechten Rückraum spielen kann, ist eine  neue Qualität ins Team gekommen. Mit Ragnar Diering, der besonders im Eins-gegen-Eins-Spiel überzeugt sowie dem flexibel einsetzbaren Lennart Koppe, dürfte es dort keine Probleme geben.

 

Auch auf den Außenpositionen herrscht Stabilität. Durch die Rückkehr von Jan Wiezorrek, der zuletzt lange ausgefallen war, steht auf der Rechtsaußen-Position wieder ein erfahrener Spieler zur Verfügung. David Masnou unterstützt ihn dabei. Linksaußen haben Felix Laube und Siebenmeter-Schütze Florian Honschopp einen guten Job gemacht. 

 

Offene Baustelle am Kreis

 

Einzige offene Baustelle ist die Kreisposition. "Da müssen wir umbauen. Mal sehen, ob wir das mt einem festen Kreisläufer hinbekommen oder ob wir da rotieren", sagt Skoric. Mit Gabriel Schupp ist ein ehemaliger Kreisläufer erste Wahl für diese Position. "Er hat dort aber lange Zeit nicht mehr gespielt und ich überlege, wie wir ihn dort am besten entlasten können. Wir werden sehen, dass er sich dort gut einfügt, haben dafür aber noch in der Vorbereitung Zeit", so Skoric.

 

Testspiele:

Aurich – HCB (6. August),

Hamburg Barmbek – HCB (13. August),

Cloppenburg – HCB (17. August),

HCB – Schwanewede/Neuenkirchen (25. August),

HCB – Achim/Baden (1. September),

HCB – Habenhausen II (3. September).

 

Quelle: WESER-KURIER

Zuletzt geändert am: 01.08.2022 um 06:31

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