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WK vom 09.03.2015

Veröffentlicht von HC Bremen am 09.03.2015
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Die Quälerei lohnt sich


Die Halle am Jakobsberg platzte im Bundesliga-Handballderby zwischen den A-Junioren der SG HC Bremen/Hastedt und der HSG Schwanewede/Neuenkirchen aus allen Nähten. 300 Tickets hatte der Gastgeber verkauft, wohl doppelt so viele hätte er absetzen können. Hastedt scheute jedoch den Umzugsaufwand und setzte auf seinen Heimvorteil. Das sollte sich auszahlen: Das Heimteam landete einen hart umkämpften 33:30-Erfolg.


VON OLAF KOWALZIK


Bremen.Lukas Trumm strahlte nach dem 33:30 (11:14)-Heimsieg in der Handball-Bundesliga über die HSG Schwanewede/Neuenkirchen über das ganze Gesicht. „Das sind die Spiele, für die sich die Quälerei lohnt.“ Sechs Monate war der A-Junior der SG HC Bremen/Hastedt mit einem Kreuzbandriss ausgefallen, die Saison schien für den Blondschopf fast schon beendet. In seinem dritten Einsatz nach seinem Comeback erlebte der Kreisläufer nun bereits das zweite Highlight in Folge. Nach dem Punktgewinn beim Spitzenreiter Lemgo kämpften die Bremer nun auch den Lokalrivalen HSG Schwanewede/Neuenkirchen mit einer Energieleistung nach der Pause nieder. „Besser geht’s doch nicht, oder“, sagte Trumm nach seiner immerhin 32-minütigen Einsatzzeit und lachte.
Was die erste Hälfte seiner Mitspieler betrifft, ging es indes schon besser. Die hatten sich im Angriff gegen die offensive 3:2:1-Abwehr der Niedersachsen nämlich unheimlich schwer getan und eher so aufgespielt wie ein All-Star-Team auf einer Spaßreise. Die Abwehr bekam wiederum den Schwaneweder Rückraumschützen Moritz Witzenhausen überhaupt nicht in den Griff. Sechsmal überwand er aus der zweiten Reihe die Keeper Florian Bartsch und Gregor Schweigart, die im SG-Tor wahrlich nicht ihren besten Tag erwischt hatten. Erst als Dennis Zjezdzalka ab der 42. Minute zwischen die Pfosten des HC-Gehäuses rückte, wurde der HSG-Rotschopf ausgebremst. „Da fehlte mir die Kraft und das Glück aus der ersten Hälfte“, meinte Witzenhausen. „Ich konnte anhand seiner Körperhaltung aber auch genau sehen, wo der Ball hingeht“, entgegnete Zjezdzalka. „Genau dafür habe ich ja auch drei Torhüter, von denen ist einer immer richtig gut“, frohlockte SG-Trainer Christian Maaßen.
Trotzdem hatte seine Mannschaft bis zum erfolgreichen Resultat viel Schweiß und Schmerzen lassen müssen. Tom Wiedenmann schied schon nach sieben Minuten mit Verdacht auf Bänderriss im Daumen aus, zudem brach bei Malte Thalmann der Schneidezahn nach einem Sturz auf das Parkett ab. „Wenn Luft oder Kaltes rankommt, dann zieht‘s“, sagte der 2,08-Meter-Mann.
Beim 21:20 war es dann passiert: Bremens Rechtsaußen Marcel Reuter hatte seine Farben mit einem Dreierpack in Front geworfen (46.), Lukas Trumm legte in diesem packenden Kampfspiel acht Minuten vor Ultimo das 25:22 nach. Da half selbst der 24:25-Anschluss von Niels Huckschlag nicht mehr: Als Tilman Pröhl einen Tempogegenstoß zum 30:26 in die HSG-Maschen hob, war die Entscheidung gefallen. „Vielleicht sehen wir uns ja in der nächsten Saison wieder“, hofft Schwanewedes Trainer Eik Hapke auf eine Rückkehr.


SG HC Bremen/Hastedt: Zjezdzalka, Bartsch, Schweigart; Thalmann (2), Seekamp (5/2), Wiedenmann, Steffen (5), Till, Pröhl (7), Trumm, Windßus (2), Reuter (4), Seebeck (5/1), Marx (3)
HSG Schwanewede: Krüger, Flentge; L. Witzenhausen, Paltinat, Mechau, M. Witzenhausen (10), Schütte (1/1), Akkermann (5), Schupp (3), Lippe, Huckschlag (5/3), Oberegger (4), Hamsch, Stapenhorst (2)

 


Voller Körpereinsatz: Hastedts Lasse Till (am Ball) wird vom Schwaneweder Gabriel Schupp bedrängt.FOTO: OLAF KOWALZIK

Zuletzt geändert am: 09.03.2015 um 07:50

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