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WK vom 10. Januar 2012

Veröffentlicht von HC Bremen am 10.01.2012
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Nachgefragt: Auswahltrainer Gunnar Schäfer über die Zukunft des Teams 

 

"Ich hätte schon gerne gewonnen"

 
Bremen/Region Oldenburg. Vor dem Länderspiel zwischen Deutschland und Ungarn hatte die neu gegründete Auswahl der Handballregion Oldenburg (HRO) ihren großen Auftritt in der Bremer Stadthalle. Zwar verlor das Team mit 31:40 gegen den HC Bremen, lieferte sich mit dem A-Jugend-Bundesligisten aber ein packendes Duell. Daniel Cottäus sprach mit Auswahltrainer Gunnar Schäfer über die Partie, die langjährige Rivalität mit Bremens Coach Jörn Franke und die Zukunft der HRO-Auswahl.
 
 
© Ingo Moellers
Gunnar Schäfer möchte den Kader zukünftig auf „etwas breitere Füße“ stellen.
 
Herr Schäfer, 31:40 gegen den HC Bremen ist ein sehr deutliches Ergebnis. Woran lag es, dass die HRO-Auswahl - trotz phasenweise ansprechender Leistung - so hoch verloren hat?
 
Gunnar Schäfer: Entscheidend war die erste Halbzeit, wir lagen zur Pause ja schon mit sieben hinten. In der Deckung standen wir nicht gut, vorne haben wir zu viel vergeben. Bremens Torhüter Colin Räbiger war zudem sehr stark, hat viele Dinger rausgeholt. Die Bremer haben als eingespielte Mannschaft natürlich eine wesentlich höhere Trainingsintensität. Wenn wir vor dem Spiel zwei Monate voll durchtrainiert hätten, wäre die Partie sicher anders ausgegangen.
 
Ihre Spieler wirkten kurz nach dem Schlusspfiff trotz der Niederlage nicht vollkommen enttäuscht. Es überwog vielmehr die Freude darüber, vor einer großen Kulisse gespielt zu haben. Erlebnis stand also über Ergebnis - bei Ihnen auch?
 
Naja, ich hätte schon gerne gewonnen, das gebe ich zu. Ich habe mich vorher aber nicht der Illusion hingegeben, dass der HC Bremen um Trainer Jörn Franke das Spiel nicht ernst nimmt. Sie haben beispielsweise Eike Kolpacks Kreise stark eingeengt, ihn in Manndeckung genommen. Auch wenn Franke nicht mit seiner besten Sieben begonnen hat - wenn es eng wurde, standen sofort seine besten Leute auf dem Platz.
 
Es ist kein Geheimnis, dass Sie und Jörn Franke nicht unbedingt die besten Freunde sind, in der lokalen Handballszene eher als langjährige Rivalen gelten. Ganz ehrlich: Schmerzt die Niederlage da besonders?
 
Nein, da stehe ich nach so vielen Jahren wirklich drüber. Wir haben uns vor dem Spiel begrüßt, uns ganz normal die Hand gegeben und gut. Der Zeitnehmertisch war zum Glück groß genug, sodass wir während der Partie weit genug auseinander saßen. Danach haben wir gar nicht mehr miteinander gesprochen.
 
Die Testspiele gegen Hoykenkamp, Neerstedt und Delmenhorst mit eingerechnet war das Spiel in der Bremer Stadthalle erst der vierte Auftritt der HRO-Auswahl. Wie geht es für das Team nun weiter?
 
Unser vorrangiges Ziel ist es, die Auswahl auf breitere Füße zu stellen. Es laufen bereits Gespräche mit Vereinen wie Elsfleth oder Hatten-Sandkrug. Wir wollen den Kader vergrößern mit Spielern der Jahrgänge 1992 und 1993. Wenn die 1992er irgendwann zu alt sind, soll der Jahrgang 1994 nachrücken. Das wird aber erst im Jahr 2013 passieren. In näherer Zukunft werden wir regelmäßig trainieren, eventuell nach der Punktspielsaison ein Junioren-Turnier spielen.
 
Kritisch betrachtet bedeuten die Auswahlpartien für die Spieler eine zusätzliche Belastung neben dem Betrieb im Verein. Welchen Vorteil hat es für die Spieler, auch nach der großen Partie in der Stadthalle zur Auswahl zu gehören?
 
Es geht darum, dass die Jungs regelmäßig spielen können. Das ist im Verein bei vielen nicht der Fall, da stehen sie in der zweiten Reihe. Sie sollen also neben dem Vereinsleben Praxis sammeln - das können sie im Auswahlteam.
 
Wie können sich denn Spieler, die bisher nicht zum HRO-Team gehören, für einen Platz im Kader empfehlen? Gibt es bald extra Sichtungstrainings?
 
Nein, das ist nicht geplant. Ich habe die regionale Szene immer im Blick und gucke mir die Leute aus. Natürlich kann jeder kommen und mittrainieren, ich denke, die Jungs sind in einem Alter, in dem sie einschätzen können, wie gut sie sind.
 
Das Spiel in der Bremer Stadthalle war kurz nach Gründung der Auswahl gleich ein absoluter Höhepunkt und dürfte so schnell nicht zu steigern sein. Wie schaffen Sie es, dass die Motivation der Auswahlspieler in Zukunft nicht nachlässt?
 
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das passiert. Die Jungs haben Spaß am Handball und bekommen in der Auswahl Spielzeit - manche mehr als im Verein.
 

Zuletzt geändert am: 10.01.2012 um 06:53

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