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WK vom 14. August 2013

Veröffentlicht von HC Bremen am 23.08.2013
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HC Bremen räumt finanziellen Engpass ein


Von Olaf Kowalzik

Bremen. Die Erfolge der Handballbundesliga-Jugend des HC Bremen können sich sehen lassen. Doch vor Beginn der Saison ist das Geld knapp. Der Etat ist bislang nur zur Hälfte gedeckt, sagt HC-Bremen-Vorsitzender Ralf Fricke. Mit Tobias Marx vom VfL Oldenburg ist nur ein einziger externer Neuzugang ins Team gekommen.


© Olaf Kowalzik

Ralf Fricke, Vorsitzender des Handball Club Bremen, sorgt sich um die finanzielle Ausstattung seines Jugend–Bundesligateams.

Im Grunde genommen begann bei der männlichen A-Jugend des HC Bremen alles wie in der vergangenen Saison: Der Jugend-Bundesligist verteidigte in Cuxhaven jüngst seinen Titel als niedersächsischer Beachhandballmeister, die B-Jugend wurde Vizemeister. Doch der Schein trügt: "Die Bundesligasaison 2013/14 ist gefährdet", gibt der HC-Vorsitzende Ralf Fricke finanzielle Probleme zu.

Rosige monetäre Aussichten gab es für das Team zwar schon in der vorangegangenen Saison nicht, die kleine Unterdeckung hatte der HC-Frontmann da jedoch noch aus eigener Tasche ausgeglichen. "Wir hatten die vergangene Saison sozusagen mit einer roten Null abgeschlossen. Zu einem höheren Zuschuss aus meinem privaten Geld bin ich in dieser Saison aber nicht mehr bereit", stellt Ralf Fricke fest.

Aus dem bislang kalkulierbaren Risiko ist für ihn offenbar eine größere Unbekannte geworden. 75 bis 80 Prozent des Etats sollten seiner Meinung nach normalerweise beim Saisonstart gedeckt sein, "bislang haben wir knapp die Hälfte zusammen", rechnet er einen Monat vor dem Punktspielauftakt vor. Die Resonanz sieht bis auf den Trikotsponsor "hkk" eher mau aus: Bei einem Etat von rund 30000 Euro weist die HC Bremen-Homepage zurzeit nur noch fünf weitere Geldgeber aus, die haben sich für die neue Saison aber noch nicht geäußert.

"Ich bräuchte doch nur einen Türöffner zu neuen Firmen, die Gespräche mit den möglichen Sponsoren würde ich dann selbst führen", sagt Ralf Fricke. Dabei kann er in Bremen ein einzigartiges Projekt vorweisen, das zuletzt im Viertelfinale der deutschen Meisterschaft stand und dort nur das Pech hatte, sofort auf den neuen deutschen Meister zu treffen.

An ein Zurückziehen der Mannschaft während der Saison denkt Ralf Fricke im Fall der Fälle aber nicht. "Der Imageschaden wäre für uns und Bremen einfach zu groß", betont er. "Alternativ müssten wir zum Beispiel bei den Auswärtsspielen auf den Bus verzichten und auf unentgeltlich fahrende Eltern im Pkw zurückgreifen. Aber wer will denen das schon bei Spielen in Düsseldorf, Essen, Solingen oder Flensburg zumuten?", gibt er zu Bedenken. Die Situation bleibt für den Bundesliga-Nachwuchs des HC Bremen als vertrackt.

Mit Tobias Marx vom VfL Oldenburg kann er zudem nur einen einzigen externen Neuzugang im Team begrüßen. Die restlichen Interessenten sprangen ab oder orientierten sich wie der Schwaneweder Jari Lemke mit Lemgo gleich in Richtung eines Handball-Internats mit Bundesliga-Männer-Anschluss.

"Entweder sind wir verwöhnt und hatten in den vergangenen beiden Jahren Ausnahmemannschaften oder die Jugend ist nicht mehr bereit, solch einen hohen Aufwand einzugehen", sagt Ralf Fricke. Neben den turnusgemäßen älteren Spielern hat der Kreisläufer Dominik Kalafut das Team in Richtung Drittligist HSG Varel-Friesland verlassen. Die freien Plätze füllen jetzt die Nachwuchstalente aus den eigenen Reihen und B-Jugend-Perspektivspieler wie Simon Seebeck oder Tom Wiedenmann auf.

Die Mannschaft selbst stört sich an den äußeren Umständen nicht. Sie geht seit Juni vier- bis fünfmal die Woche in die Vollen und legt dabei einen ungeheuren Eifer an den Tag. "Die gehen zurzeit ein hohes Tempo bis zum Abwinken", sagt Ralf Fricke. Die Ansprüche müssen die Bremer in dieser Saison aber wohl herunterschrauben, da sie einige Hochkaräter wie die Dräger-Zwillinge, Marten Franke oder auch Erik Gülzow im Rückraum verloren haben. "Wir haben ja auch nicht wie viele andere ein Handball-Internat und müssen unsere Spielweise nun eben verändern", stellt Ralf Fricke fest. Platz sechs soll es daher am Ende der Saison sein, was gleichbedeutend mit dem direkten Klassenerhalt wäre.

Der und natürlich eine gesicherte Finanzierung der Bundesligasaison wäre für die weitere Erfolgsgeschichte des HC Bremen wichtig. "Wir haben in ganz Bremen schließlich positive Rückmeldungen: In der B- und C-Jugend rennen uns die Talente die Bude ein, weil die Bundesliga sie anlockt", sagt Ralf Fricke. "Ein Spieler kommt sogar ganz aus Ostrhauderfehn, ohne dass wir ihn angesprochen haben."

Zuletzt geändert am: 23.08.2013 um 17:20

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