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WK vom 18.09.2014

Veröffentlicht von HC Bremen am 21.09.2014
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Der Wildeshauser Florian Bartsch steht seit Saisonbeginn im Kader des A-Jugend-Bundesligisten HC Bremen


Die große Chance für den Torwart-Riesen


Von Christoph Bähr

Die Möglichkeit, bei der SG HC Bremen/Hastedt einmal in der A-Jugend-Bundesliga aufzulaufen, reizt immer wieder talentierte Handballer aus dem Umland. Rückraumspieler Lasse Till etwa wechselte von der HSG Delmenhorst in die Hansestadt, ihm folgte wenig später Torhüter Florian Bartsch von der HSG Harpstedt/Wildeshausen. In der B-Jugend-Landesliga hatte der 16-Jährige mit konstant starken Leistungen überzeugt. Dabei kam ihm auch seine imposante Körpergröße von 2,01 Metern zugute.
 

 
Florian Bartsch in TW-Pose
© Olaf Kowalzik


Schwer zu bezwingen: Der 2,01 Meter große Florian Bartsch hat schon einige Angreifer zur Verzweiflung gebracht. Seit Saisonbeginn steht der Torwart aus Wildeshausen im Kader des A-Jugend-Bundesligisten SG HC Bremen/Hastedt.

Es dauerte nicht lange, bis es sich auch in Bremen herumgesprochen hatte: In der B-Jugend-Landesliga gibt es einen Torwart, der alle anderen um zwei Köpfe überragt und nur ganz schwer zu bezwingen ist. Die Verantwortlichen des A-Jugend-Bundesligisten SG HC Bremen/Hastedt wurden neugierig und stießen bei ihren Recherchen schließlich auf Florian Bartsch, 2,01 Meter großer Handball-Keeper der HSG Harpstedt/Wildeshausen. Dann ging alles seinen üblichen Gang: Anfrage beim Heimatverein, Anruf beim Spieler, ein erstes Probetraining, danach weitere Einheiten, bis Trainer Christian Maaßen signalisierte: Wir wollen dich haben! Natürlich sagte Bartsch sofort zu. „Von der Bundesliga träumt doch jeder“, betont der 16-Jährige, der nun seit Saisonbeginn zum Kader der Bremer zählt.

„Florian ist ein überdurchschnittlicher Torwart. Er hat Talent und die richtige Größe, muss aber noch ein bisschen beweglicher werden“, sagt Ralf Fricke, der Teammanager des Bundesligisten. Bartsch ist sich im Klaren darüber, dass er sich erst einmal beweisen muss. „Ich möchte Erfahrung sammeln und etwas Bundesliga-Luft schnuppern“, sagt er. Richtig angreifen will er dann im kommenden Jahr, denn der Wildeshauser gehört aktuell dem jüngeren A-Jugend-Jahrgang an. Beim ersten Saisonspiel der Bremer gegen TuSEM Essen (29:29) stand er am Wochenende nicht im Kader. Die anderen zwei Torhüter Dennis Zjezdzalka und Gregor Schweigart erhielten den Vorzug. Florian Bartsch war aber unter den 250 Zuschauern in der ausverkauften Halle am Jakobsberg und zeigte sich beeindruckt: „Die Stimmung war der Hammer.“

Vorbereitung begann schon im Mai

Auch von seinen neuen Teamkollegen spricht er in den höchsten Tönen: „Wir haben wirklich eine super Mannschaft.“ Bei den ersten Einheiten in Bremen war der ehemalige Landesliga-Torwart fast ein bisschen eingeschüchtert. „Der Unterschied ist einfach gewaltig“, schildert Bartsch. Klar, dass Jugend-Bundesliga-Spieler deutlich härter und platzierter werfen. „Darauf stellt man sich als Torwart aber schnell ein“, sagt der 16-Jährige. Zeit genug, um sich in der neuen Umgebung zurechtzufinden, hatte er, denn die Bremer begannen schon am 12. Mai mit der Saisonvorbereitung. Nach einer Knieoperation wurde Florian Bartsch rechtzeitig fit, um bei seinem neuen Klub gleich voll einzusteigen. Unzählige Einheiten und mehrere Testspiele liegen also schon hinter ihm.

Sein Leben muss er jetzt nach einem ganz neuen Zeitplan organisieren. „Die Jungs nehmen einiges auf sich für ihren Traum von der Bundesliga“, unterstreicht Teammanager Fricke. Bartsch etwa fährt dreimal pro Woche von Wildeshausen zum Training nach Bremen. „Natürlich ist das sehr zeitintensiv, aber das ist es wert“, unterstreicht der Schüler des Wildeshauser Gymnasiums. Etwas Freizeit bleibe ihm auch weiterhin. „Das funktioniert schon alles ganz gut.“

Daran, dass er sich in der A-Jugend-Bundesliga für höherklassige Herrenteams empfehlen könnte, denkt Florian Bartsch derzeit noch nicht. „Erstmal ist für mich nur die erste Saison beim HC Bremen wichtig, aber natürlich gebe ich alles, um im Handball möglichst weit zu kommen“, sagt der 16-Jährige. Bis zu seinem Wechsel spielte Bartsch ausschließlich in seiner Heimatstadt. In der B-Jugend schaffte er mit der HSG Harpstedt/Wildeshausen den Landesliga-Aufstieg. Dort landete das Team dann in der vergangenen Spielzeit auf dem sechsten Rang. Weniger Gegentore als die Spielgemeinschaft kassierten aber nur drei Mannschaften – in erster Linie ein Verdienst von Florian Bartsch. Gerade seine imposante Körpergröße hilft dem Torwart häufig. „Dadurch bin ich präsenter“, sagt der Wildeshauser, der Eins-gegen-Eins-Duelle als seine Stärke anführt. „Aber natürlich kann ich noch in allen Bereichen an mir arbeiten.“

Dass der talentierte Torwart jetzt seine Chance bei einem A-Jugend-Bundesligisten sucht, können in seinem ehemaligen Verein übrigens alle nachvollziehen. „Böse war niemand. Man hat sich eher für mich gefreut“, erzählt Bartsch. Verbunden ist er der HSG Harpstedt/Wildeshausen weiterhin. Zusammen mit zwei Freunden trainiert er die männliche D-Jugend der Spielgemeinschaft. Viele ehemalige Teamkollegen trifft Florian Bartsch außerdem jeden Tag in der Schule. Gerne würde er ihnen bald von seinem ersten Einsatz in der A-Jugend-Bundesliga erzählen.

Zuletzt geändert am: 21.09.2014 um 11:24

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