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WK vom 24. Juli 2014

Veröffentlicht von HC Bremen am 06.08.2014
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A-Junioren-Handballer des HC Bremen

 

Vorbereitung der Superlative

 
Von Olaf Kowalzik
 
Bremen. Videoanalyse, Ernährungsberatung und Trainingseinheiten am Fließband: Die Bundesliga-Handballer des HC Bremen stecken bereits seit Mai voll in der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit. Bis zum Saisonstart am 13. September wollen sie mit ihrem 18-köpfigen Kader topfit sein.
 
 
 
© Olaf Kowalzik
Er gehörte schon in der vergangenen Saison zur Bundesliga-Besetzung beim HC Bremen: Kreisläufer Lukas Trumm.
 
„Atelier Avanti“ steht auf dem Hosenboden des Handball-Bundesligisten HC Bremen. Man nimmt den A-Junioren vom Hastedter Jakobsberg den Geschwindigkeitsrausch sofort ab. „Schnell, schnell, schnell“, kommen die Kommandos von der Bank, von der aus HC-Trainer Christian Maaßen seine Spieler ständig antreibt.
 
„Wir sind noch flotter als in der vergangenen Saison“, berichtet er zufrieden. Der A-Lizenz-Inhaber bereitet sein Team so früh wie noch nie auf den Saisonstart vor. Bereits seit dem 12. Mai befindet sich das Gründungsmitglied der Jugend-Bundesliga voll in der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit. „Die Jungs wollten das so, da die Ferien diesmal blöde liegen“, betont Maaßen. Bis zum 10. September dauern in Bremen die Sommerferien, nur drei Tage später steigt bereits das erste Punktspiel. Dann kommt der Nachwuchs von TuSEM Essen nach Bremen. „Daher habe ich meine Spieler gebeten, möglichst nicht die letzten drei Ferienwochen im Urlaub zu sein. Fast alle haben das hingekriegt“, berichtet Maaßen zufrieden.
 
Viermal die Woche bittet er seine Talente zurzeit zum Training. Im Juni waren es 18 Einheiten, im Juli werden es insgesamt 21 sein. Individuelle Hausaufgaben kommen noch obendrauf. „Der Montag geht an die Übelkeitsgrenze“, verrät Neuzugang Niklas Bachmann, der vom Ligarivalen HSG Schwanewede/Neuenkirchen kommt. „Aber ich habe voll Bock darauf und will mit meiner Mannschaft in der Bundesliga vorne mitspielen.“ Montags steht das „Gesundheitszentrum Harlekin“ auf dem Trainingsplan – dort kümmert sich Nikolas Niehardt um die Fitness des Teams.
 
Die Physiotherapeutin Maren Gerster und der Mannschaftsarzt Matthias Muscholl sorgen zusätzlich für das gesundheitliche Wohlbefinden der Teams. Neuerdings werden die Spieler selbst von einer Ernährungsberaterin angeleitet. Neue Übungen, ein Videoplaybook zum Anschauen der Spielzüge oder auch künftige Nudelpausen auf dem Weg zu den weiten Auswärtsspielen runden die Veränderungen beim Nachwuchspreisträger der Deutschen Sportstiftung ab. „Mehr geht einfach nicht“, ist Christian Maaßen überzeugt.
 
Mehr geht bald auch bei der Größe seines Abwehrinnenblocks nicht: Fünf Spieler weisen das Gardemaß von zwei Metern und darüber auf. Der Neuzugang Malte Thalmann aus Schwerin sticht dort mit der stattlichen Körperlänge von 2,08 Metern ganz besonders hervor. „Da müssen andere erst einmal drüber wegkommen“, sagt der HC-Coach. Er hat sich mit Lasse Till das größte Talent aus dem Delmenhorster Raum geangelt. Schlussmann Dennis Zjezdzalka kommt wiederum vom SV Beckdorf, bei dem er auch schon im Drittligakader stand. Mit Drittliga-Zweitspielrecht ist der Linkshänder Torben Ankersen ausgestattet, der sich vom VfL Fredenbeck aus dem Bundesliga-Fünften der vergangenen Spielzeit angeschlossen hat. Der Linkshänder Niklas Bachmann (HSG Schwanewede/Neuenkirchen), Nick Steffen (JSG Wilhelmshaven) und Florian Bartsch (HSG Harpstedt//Wildeshausen) runden die externen Neuzugänge ab.
 
„Wir haben solch einen breiten Kader wie noch nie“, betont Christian Maaßen zufrieden. Sein stattliches 18-köpfiges Aufgebot umfasst unter anderem drei Torhüter und acht Rückraumspieler. „Alle Positionen sind dreifach besetzt.“ Wozu nicht zuletzt auch die internen Neuzugänge Gregor Schweigert (eigene 2. A-Jugend), Tom Wiedenmann und Simon Seebeck (eigene B-Jugend) beitragen. Eine Chance sollen auch Keno Seekamp und Luke Pehling aus dem eigenen Lager bekommen. Die „super Kooperation mit der zweiten A-Jugend“ (Maaßen) macht‘s möglich.
 
Nur in der Spielführung hat der HC Bremen nach den altersbedingten Abgängen von Monty Schröder und Frederic Aleff noch etwas Nachbesserungsbedarf. Aber selbst dieses Kind dürfte Christian Maaßen noch schaukeln. „Er ist für uns ein Glücksgriff. Es gibt in Bremen keinen anderen Trainer, der diese Aufgabe bewältigen kann“, ist der HC-Vorsitzende Ralf Fricke überzeugt.

Zuletzt geändert am: 06.08.2014 um 15:07

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