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Abstiegskampf verschärft sich

Abstiegskampf verschärft sich

Veröffentlicht von HC Bremen am 03.03.2023
Aktuelles >> 1. Damen

Neue Szenarien sorgen für Unruhe in Handball-Ligen – mit möglichen Folgen für die Bremer Teams

Bremen. In der Handball-Szene ist es etwas unruhiger geworden. Zumindest bei den Teams auf der Verbandsebene, die sich im Abstiegskampf befinden. Ihnen wurden jüngst erst die Augen dahingehend geöffnet, wie prekär ihre Lage doch im Kampf um den Ligaverbleib mehr oder minder ist.

Dass die „Kellerkinder“ stärker zu rechnen beginnen als ohnehin schon, liegt daran, dass der Handballverband Niedersachsen/Bremen (HVNB) die Abstiegsszenarien von der Oberliga bis hinunter zur Landesliga gut sichtbar in seinem Tabellensystem NuLiga aktualisiert hat. Da es auf der HVNB-Ebene in der Regel keine absolut starren Abstiegsplätze gibt, sorgen zusätzliche Absteiger aus den 3. Ligen – im Gegensatz zu den sowieso schon einzuplanenden Aufsteigern (von unten beziehungsweise nach oben) – für unliebsame Verschiebungen in den Tabellen. Dieses Mal eher nach unten. Diese möglichen Auswirkungen hat der HVNB erstmals für diese Saison in den aktuellen Tabellenständen dargestellt. „Wir sind jetzt in eine Phase eingetreten, in der man die Zahl grob planen kann“, erklärt Jens Schoof, Vizepräsident Spieltechnik im HVNB, dazu.

Einige Clubs wurden jedoch offenbar davon überrascht, dass der HVNB die Zahl der Regelabsteiger in den vor der Saison herausgegebenen Durchführungsbestimmungen für einige Spielklassen niedriger angesetzt hat, als es der Realität entspricht. Nur wer sich die Mühe gemacht hatte, die Zahl der grundsätzlich schon einmal geregelten Auf- und Abstiegsplätze wirklich für seine Liga gegenzurechnen, der wurde auf dieses Missverhältnis aufmerksam. Aber wer hat das schon getan? „Wir haben das offener gehalten, um alle Eventualitäten zu berücksichtigen“, verteidigt Jens Schoof das Vorgehen. Bei den Männern gestalten sich die Abstiegsszenarien nun für die hiesigen Teams wie folgt:

In der Oberliga steigen zwei Teams ab. Sollte sie drei Absteiger aus der 3. Liga aufnehmen müssen, dann spielt der Drittletzte der Oberliga eine Relegation gegen den Drittletzten der Parallelstaffel. Deshalb ist es für den HC Bremen wichtig, das Vier-Punkte-Polster gegenüber diesem Tabellenplatz tunlichst nicht zu sehr zu strapazieren.

In der Verbandsliga wurden ursprünglich zwei Teams als Regelabsteiger benannt, tatsächlich sind jedoch drei Abstiegsplätze fix. Je nach der Abstiegslage in der 3. Liga geht der Viertletzte auch noch in die Relegation oder steigt im schlimmsten Fall sogar direkt ab. Der ATSV Habenhausen II hat sich mit seinem jüngsten 33:33 gegen die TSG Hatten-Sandkrug auf genau diesen wackeligen viertletzten Rang vorgearbeitet, der nächste Klub rangiert einen Punkt davor.

In der Landesliga wird die Luft für den SV Grambke-Oslebshausen noch ein Stück dünner, da es hier anstelle der zwei ausgewiesenen Regelabsteiger drei geben wird. Hier sind die Gelb-Blauen gerade auf den vorletzten Platz abgerutscht, das rettende Ufer ist jedoch aufgrund des engen Tabellenbildes lediglich zwei Punkte entfernt.

 

So sieht es bei den Frauen aus
Auch bei den Frauen hat das Kopfrechnen begonnen. In der Oberliga muss der Drittletzte zittern, denn falls zwei Teams aus der 3. Liga in die höchste Verbandsklasse des HVNB absteigen sollen, muss in dieser eben der Drittletzte in die Relegation. Steigen sogar drei Mannschaften aus der 3. Liga in die zweigeteilte Oberliga ab, geht es für den Drittletzten direkt in die Landesliga runter. Die punktgleichen SV Werder Bremen II und SG Findorff müssen also tunlichst in der Tabelle noch mindestens einen beziehungsweise zwei Plätze klettern, um diesem Damoklesschwert zu entgehen. Dieser Rang ist von ihnen nur einen Punkt entfernt.

In der Landesliga muss der Drittletzte um den Klassenerhalt bangen. Für ihn geht es zusammen mit den Drittletzten der vier anderen Staffeln in eine Relegation. Der jüngste 25:21-Erfolg gegen das Schlusslicht HSG Delmenhorst hat den HC Bremen auf den achten Platz katapultiert. An Pluspunkten liegt das Team der HC-Trainerin Andrea Wiegandt jedoch mit dem Relegationsplatz-Inhaber gleichauf, hat aber noch ein Spiel weniger ausgetragen.

 

Quelle: WESER-KURIER

Zuletzt geändert am: 03.03.2023 um 10:47

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