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Bei der HSG Verden-Aller reißt nach der Pause der Faden

Bei der HSG Verden-Aller reißt nach der Pause der Faden

Veröffentlicht von HC Bremen am 28.02.2022
Aktuelles >> A-Jugend

Einen würdigen Abschluss hatte sich Sascha Kunze im letzten Saison-Heimspiel seiner HSG Verden-Aller in der Jugendhandball-Bundesliga gewünscht. Dieser Wunsch wurde dem Trainer schließlich erfüllt. Denn er habe diesen positiven Abschluss zu Gesicht bekommen, urteilte Kunze nach dem Abpfiff. Zwar setzte sich der Gegner – der HC Bremen – in der Aller-Weser-Halle mit 30:21 (14:11) durch, dem HSG-Trainer vermieste das Resultat die Stimmung jedoch nicht. Vor allem von der ersten Halbzeit sei er begeistert gewesen.

Und in der Tat: In den ersten 30 Minuten zeigten die Verdener eine der besten Saisonleistungen. Sie verlangten den favorisierten Gästen aus der Hansestadt nicht nur einiges, sondern alles ab. Zwei Erfolgsrezepte hatten dazu geführt, dass die Begegnung in Durchgang eins komplett ausgeglichen war: Zum einen spielten die Verdener ihre Angriffe überlegt und geduldig aus. Doch viel wichtiger war, "dass wir gut verteidigt haben", stellte Sascha Kunze fest. Zudem hatte Torhüter Thorben Holle gehörigen Anteil daran, dass die HSG Verden-Aller so gut im Spiel war. Der Keeper glänzte mit einigen Paraden.

 

HC SETZT SICH LEICHT AB


Weil die HSG in den ersten 30 Minuten ebenbürtig war, setzte sich keine Mannschaft so recht ab. Dies sollte den Bremern um ihren Trainer Tim Schulenberg erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit gelingen. Aus einem 11:11 machten sie bis zum Pausenpfiff eine 14:11-Führung. Dass die Verdener mit diesem Rückstand in die Kabine gingen, war allerdings unnötig. Denn ein unberechtigter Siebenmeter für den HCB sowie zwei torlose Angriffe der Gastgeber hatten dazu geführt, dass sich die Hanseaten doch noch leicht abgesetzt hatten.


Nach dem Seitenwechsel blieben die jungen Verdener zunächst dran. In der 36. Minute betrug der Rückstand weiterhin drei Tore – 14:17. "Da war ja auch noch alles schick. Aber leider ist bei uns dann der Faden gerissen", sagte Kunze. Die Folge war, dass sich die Bremer einen immer größer werdenden Abstand erspielten. Die Verdener trugen dazu bei. Denn die Verteidigung stand nun nicht mehr so sicher, zudem wurden die Angriffe nicht mehr so geduldig ausgespielt wie noch vor der Halbzeitpause. Nach dem 16:21 durch Kevin Bröcker (40.) gelang der Kunze-Sieben acht Minuten lang kein Tor. Luca Riechelmann beendete mit dem 17. HSG-Treffer die Durststrecke. Er traf zum 17:26. Die Partie war somit längst entschieden.

 

UNTERSTÜTZUNG VON DEN RÄNGEN


Allerdings kämpfte die HSG Verden-Aller weiter und wurde vom Publikum nicht im Stich gelassen. Die Zuschauer peitschten die Gastgeber bis zum Abpfiff an und hatten somit auch ihren Anteil daran, dass die Niederlage noch im Rahmen blieb. "Bremen hat am Ende vielleicht mit drei, vier Toren zu hoch gewonnen", meinte Sascha Kunze. "In der zweiten Halbzeit haben wir vielleicht Kraft verloren, weil wir davor eine überragende Deckungsarbeit gezeigt haben. Unser Ziel ist es, in jedem Spiel einen Schritt in unserer Entwicklung nach vorne zu machen. Heute haben wir in der ersten Halbzeit sogar eineinhalb gemacht." Der HSG-Coach lobte allerdings auch die Gewinner. "In den ersten 35 Minuten war es ein richtig tolles Bundesligaspiel – und zwar von beiden Seiten."

Nun steht für die HSG Verden-Aller in ihrer ersten Bundesliga-Saison noch ein Auswärtsspiel auf dem Programm: Kommenden Sonnabend geht es für die Kunze-Crew nach Schleswig-Holstein – genauer gesagt zum MTV Lübeck.

 

Quelle: WESER-KURIER

Zuletzt geändert am: 28.02.2022 um 08:40

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