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Big Point für Habenhauser Frauen

Veröffentlicht von HC Bremen am 14.04.2022
Aktuelles >> 1. Damen

ATSV-Handballerinnen haben nach dem 23:18-Auswärtssieg beim HC Bremen die besten Aufstiegschancen

 

Bremen. Im Rennen um den Aufstieg in die Oberliga Nordsee der Frauen ist in der Landesliga Nord eine Vorentscheidung gefallen: Nachdem das Team von Spitzenreiter ATSV Habenhausen das Hinspiel gegen den HC Bremen in eigener Halle noch knapp gewonnen hatte, setzte sich die Mannschaft von ATSV-Trainer Lars Röwer im Rückspiel mit 23:18 (12:8) durch – und hat nun bei noch vier ausstehenden Partien die besten Voraussetzungen, den Aufstieg in trockene Tücher zubringen. "Wenn wir uns keine Schwächeperiode wie bei der unnötigen Niederlage gegen Altenwalde mehr leisten, haben wir gute Chancen auf den Aufstieg", erklärte Röwer nach der Schlusssirene.

Vom Anwurf weg fanden die Gäste zunächst etwas schleppend ins Spiel und lagen früh mit zwei Toren in Rückstand (2:4/11. Spielminute). Nach dem 4:4-Ausgleich durch ATSV-Leistungsträgerin Lea Burwinkel (sechs Tore/zwei Siebenmeter übernahmen die Gäste allerdings zunehmend das Kommando und erspielten sich bis zur Halbzeit  ihrerseits eine Vier-Tore-Führung. "Damit dürfte es das gewesen sein", räumte HC-Trainer Mark Franke mit Blick auf das deutlich schwierigere Restprogramm seiner Mannschaft ein.

HC vor schwerem Restprogramm
Während der ATSV neben dem Nachholspiel bei der HSG Delmenhorst II (Donnerstag, 12. Mai, 20 Uhr) noch zweimal gegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg und die SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn antreten muss, kommen auf den HC Bremen noch zwei Spiele gegen den TSV Altenwalde sowie jeweils eines gegen den Elsflether TB und die HSG Delmenhorst zu. "Wir haben es leider nicht mehr in der eigenen Hand", bedauerte Franke, "und sind jetzt auf einen Ausrutscher des ATSV angewiesen, zu dem es aus meiner Sicht nicht mehr kommen dürfte."

Umso wichtiger wären deshalb die zwei Punkte im direkten Vergleich gewesen, allerdings kam der HC Bremen nach gutem Start immer stärker ins Trudeln. "Leider war es über 60 Minuten absolut nicht unser Spiel", beklagte auch HC-Spielerin Andrea Wiegandt den überraschend harmlosen Auftritt ihres Teams, "wir haben es nicht geschafft, in den Positionsangriff zu kommen und konsequent unsere Chance zu nutzen." Gleichzeitig fingen sich die Gastgeberinnen um ihre beste Werferin (vier Tore) auch zahlreiche Gegentore über die "zweite Welle" der Gäste, die nach Einschätzung des Trainers "nicht hätten fallen dürfen und uns früh den Wind aus den Segeln genommen haben".

Insgesamt präsentierten sich beide Mannschaften überaus mutig und kämpferisch, den Zuschauern bot sich bis zum Schluss ein spannendes Match mit vielen verbissen geführten Zweikämpfen und schön heraus gespielten Toren. "Grundsätzlich war Habenhausen in diesem Spiel einfach die bessere Mannschaft mit dem größeren Siegeswillen", zollte Mark Franke den Gegnerinnen den gebührenden Respekt. "Dementsprechend geht der Sieg auch in der Höhe definitiv in Ordnung."

ATSV physisch stark
Während sich der HC Bremen wieder einmal quasi selber im Weg gestanden hatte, legte der ATSV gegen Mitte der zweiten Hälfte schließlich mit einem 4:1-Lauf den Grundstein für den wichtigen Erfolg, "den sich die Mannschaft aufgrund einer sehr geschlossenen Leistung auch redlich verdient hat", lobte Lars Röwer. Eigentlich sei es nicht sein Stil, einzelne Spielerinnen hervorzuheben, versicherte Röwer gleichzeitig, "allerdings haben Laura Buschmann als Abwehrchefin und Sinah Rathmann und Lea Burwinkel mit tollen Offensivaktionen schon ein wenig aus einer insgesamt gut funktionierenden Mannschaft heraus geragt", lobte der ATSV-Trainer. "Für uns werden die kommenden Wochen wichtig, da wir sehr viele Spiele in kürzester Zeit zu absolvieren haben", betonte Röwers Pendant auf der anderen Seite. "Daher gilt für uns, dieses Spiel möglichst schnell abzuhaken und weiter an uns arbeiten", fügte Andrea Wiegandt hinzu, "sodass wir gut durch diese Zeit kommen."

Gleichzeitig offenbarte sie damit ungewollt eine der Stärken des Spitzenreiters, der neben dem spielerischen Vermögen seine physische Überlegenheit in die Waagschale werfen kann: "Wir sind konditionell auf einem ganz hohen Niveau", verdeutlichte Röwer, "und dadurch in jedem Spiel in der Lage, am Ende noch einmal eine Schippe drauf zu legen." Dieser nicht unerhebliche Vorteil sei auch ein gewichtiges Pfund, mit dem die ATSV-Frauen in der Oberliga wuchern könnten – wenn die Einstellung stimmt. "Wir haben viel Qualität im Kader", zeigte sich Lars Röwer überzeugt, "wenn sich alle Konzentrieren und in jedem Spiel ihr Bestes geben, müssen wir uns in der Oberliga vor keiner Mannschaft verstecken, sondern werden auch dort eine gute Rolle spielen."

 

HC Bremen: Rathjen, Judith Repty; Ahlers, Boyksen, Wessels, Jessica Repty, Kriete (1), Deters (2/2), Auschra (2), Giese (2), Frank (3), Becker (4), Wiegandt (4).

 

ATSV Habenhausen : Bergen, Zumpe; Buschmann, Stegemann, Brandt (1), Gasiorek (1), Jarzembowski (1), Pauly (1), Burwinkel (6/2), Petersen (6), Rathmann (7).

 

Quelle: WESER-KURIER

Zuletzt geändert am: 14.04.2022 um 10:41

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