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Dezimierten Bremern geht die Puste aus

Dezimierten Bremern geht die Puste aus

Veröffentlicht von HC Bremen am 02.06.2022
Aktuelles >> 1. Herren

Oberliga-Handballer müssen sich in Elsfleth nach Sechs-Tore-Führung mit 26:26 begnügen

 

Bremen. Hinter Majk Skoric liegt ein sportlich sehr intensives Wochenende. Zuerst hatte sich der 41-Jährige im Trikot des Handball-Landesligisten HSG Schwanewede/Neuenkirchen II den Klassenerhalt gesichert und dabei zehn Tore erzielt. Tags darauf  führte er den Oberligisten HC Bremen als Cheftrainer zum 26:26 (14:10) beim Elsflether TB. Und dieser Punktverlust im letzten Saisonspiel wurmte Skoric schon ziemlich. Nicht nur, dass seine Mannschaft zwischenzeitlich bereits mit sechs Toren geführt hatte, in der letzten Sekunde brachte Florian Honschopp auch noch einen Siebenmeter nicht im Elsflether Tor unter und vergab somit die Riesenchance, doch noch beide Zähler mitzunehmen.

 

"39 Minuten lang waren wir voll auf Siegkurs und hätten sogar durchaus noch deutlicher vorne liegen können, dann ging uns aber im wahrsten Sinne des Wortes die Puste aus und dadurch haben wir Elsfleth zurück ins Spiel gebracht", sagte Skoric. Unter diesem Aspekt hielt sich sein Ärger dann doch noch in Grenzen, denn aus seiner Sicht hätte das Spiel auch noch komplett kippen können. "Wenn wir noch länger gespielt hätten, wäre die Partie wohl noch verloren gegangen", bekannte Skoric. 

 

So schließen die Bremer die Serie mit einem ausgeglichenen Konto von 24:24 Punkten auf dem sechsten Platz ab und beenden damit eine Saison, die nicht allein nur durch Corona für alle eine sehr schwierige war. Denn neben den zahlreichen  pandemiebedingten Ausfällen gab es auch immer wieder große Lücken im Kader, die sich durch andere Erkrankungen und durch Verletzungen ergaben.

 

Anfangs nur sieben Feldspieler


Auch in Elsfleth standen zu Beginn lediglich sieben Feldspieler zur Verfügung. Unter anderem fehlte auch Spielertrainer Marten Franke berufsbedingt und Matthew Wollin kam direkt von einem Beachhandball-Turnier, ohne in der Woche am Training teilgenommen zu haben, direkt in die Halle und stand erst in der zweiten Hälfte zur  Verfügung. Kein Wunder, dass dann irgendwann Kraft und  Konzentration nachlassen.

 

Zunächst bestimmten die Bremer dennoch die Partie und setzten sich nach dem 3:3 (11.) über 9:5 auf 12:7 ab (25.) und lagen auch zur Pause mit einem sicheren Vorsprung in Führung. Nach Wiederanpfiff kam Matthew Wollin erst einmal mit zwei Toren gut ins Spiel und das 20:14 (39.) schien auf einen soliden Erfolg hinzudeuten. 

 

Doch jetzt forderte der kleine Kader seinen Tribut. Bei den Bremern ließen die Kräfte zusehends nach und der Elsflether Torwart konnte sich angesichts der allmählich nachlassenden Präzision bei den Würfen ein ums andere Mal auszeichnen. Folglich wurde es in den letzten 20 Minuten immer enger. In der 48. Minute war Elsfleth erstmals wieder bis auf ein Tor heran gekommen, neun Minuten später hieß es 25:25 und schließlich lag sogar Elsfleth plötzlich mit einem Tor vorn. Nach dem Ausgleich durch Philipp Holst schien dann doch noch ein Happy-End in Sicht, doch Florian Honschopp, mit sechs Treffern hinter Paul Schröder (7) erfolgreichster  Bremer Schütze, verließ ausgerechnet in dieser Situation das Wurfglück.

 

Am insgesamt positiven Fazit des künftigen Cheftrainers Majk Skoric änderte dies allerdings nichts. "Wir haben ein super Team und wir hätten ohne die vielen Ausfälle auch oben mitspielen können. Angesichts der schwierigen Trainingssituation haben die Spieler das wirklich gut gemacht und ich hoffe wirklich, dass wir eine solche Saison nie wieder erleben", sagte Skoric. Für ihn waren fehlende Konstanz und fehlender Rhythmus das große Manko der Saison, das soll sich aus seiner Sicht in der kommenden Serie natürlich ändern.

 

Noch führt Skoric Gespräche mit potenziellen Verstärkungen, aber das Gerüst steht. Mit Marten Franke, der Skoric auch als Co-Trainer zur Seite steht, Philipp Holst, Matthew Wollin, Moritz Schröder. Florian Honschopp, Lennart Koppe, Felix Laube, Gabriel Schupp, Ragnar Diering und Jan Wiezorrek bleibt das Gros der Mannschaft zusammen.

 

Zurzeit drei Baustellen


Während Felix Fietze zum jetzigen Stand komplett aufhört, steht Ole Fietze wegen einer berufsbegleitenden Fortbildung nur noch als Stand-By-Spieler zur Verfügung, fraglich ist außerdem, wie es mit Lukas Dibowski weiter geht, der hofft, an der Sporthochschule in Köln einen Studienplatz zu bekommen. "Unsere Baustellen sind zurzeit am Kreis, auf Rechtsaußen und im Tor. Dort sind wir momentan nur einfach besetzt", sagt Majk Skoric.

 

Sportlich werden die Handballer jetzt erst einmal eine längere Pause einlegen. Nach dem obligatorischen Abschlussabend und einem geplanten gemeinsamen Grillen plant Majk Skoric, Mitte Juli mit seiner Mannschaft in die Vorbereitung zu gehen. In den dann folgenden sechs bis acht Wochen will er dann die Grundlagen für die neue Serie legen, in der dann mit hoffentlich komplettem Kader erneut die Spitzenplätze in Angriff genommen werden sollen.

 

HC Bremen: Moritz Schröder, Garrels; Paul Schröder (7), Holst (5), Wollin (4), Schluroff, Ellendt, Grieme (1). Dibowski (1), Koppe (2), Honschopp (6/3), Laube.

 

Quelle: WESER-KURIER

Zuletzt geändert am: 02.06.2022 um 06:25

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