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Die Abwehr ist das Prunkstück

Die Abwehr ist das Prunkstück

Veröffentlicht von HC Bremen am 25.11.2021
Aktuelles >> 1. Herren

Die Zugänge aus der A-Jugend sind beim HC Bremen voll eingeschlagen – Partie gegen Delmenhorst verlegt

 

Bremen. Der Spielplan der Handball-Oberliga brachte für Marten Franke die seltene Gelegenheit, mitten in der Saison Urlaub zu machen, aber so ganz ohne Handball konnte der Spielertrainer des Tabellenvierten HC Bremen seine Tage in Lissabon auch nicht genießen. Klar, ein guter Trainer hat seine Gedanken immer irgendwie bei seiner Mannschaft, doch diesmal war es die Bitte der HSG Delmenhorst, das am Sonnabend, 27. November, anstehende Topspiel zu verlegen, die Franke beschäftigte. Der HCB kam der Bitte nach, sodass auch dieses Wochenende spielfrei bleiben wird. „Mögliche Nachholtermine sind der 14. oder der 15. Dezember. Wir müssen intern aber noch die  Hallenzeiten klären“, sagte Franke.

Folglich verlängert sich die Spielpause für den HC Bremen, und die wird bislang genutzt, um ein paar kleinere Baustellen im Team zu beheben. „Wir haben individuell gearbeitet und den Fokus eigentlich jetzt auf das Spiel gelegt“, sagte Franke. Die verlängerte Pause dürfte für den HCB vor allem auch in personeller Hinsicht für Entspannung sorgen. So steigt Lennart Koppe langsam wieder ins Training ein, Ragnar Diering ein paar Wochen nach seinem Bänderriss ebenfalls und bei Franke selbst hat sich die Zerrung, die ihn gegen Oldenburg zuletzt kurzfristig außer Gefecht gesetzt hatte, ebenfalls gut entwickelt.

Doch das ist es nicht allein, was Marten Franke zuversichtlich in die Zukunft blicken lässt. „Aktuell sind wir sehr zufrieden, weil wir trotz unserer personellen Probleme  auch gegen den Spitzenreiter dicht vor einem Punkt oder sogar Sieg standen. Das sollte uns für die Rückrunde, wenn wir dann wieder mit voller Kapelle antreten, Selbstvertrauen geben.“ So bleibt denn auch die missratene Partie gegen Beckdorf der bislang einzige Ausrutscher. Der HC Bremen hat bewiesen, dass in den wichtigen Spielen mit der Mannschaft zu rechnen ist und dass die Spieler in der Lage sind, auch gegen Topteams Rückstände aufzuholen – was gegenüber den Vorjahren ein klarer Pluspunkt ist. 

 

Lukas Dibowski ragt heraus


Franke legt bekanntlich viel Wert auf die Abwehr und die ist neben der von Spitzenreiter Oldenburg die beste der Liga. Sei es nun mit der sehr offensiv ausgerichteten 3:2:1-Formation oder der klassischen 6:0-Deckung – kann der HC Bremen die gewohnte Defensiv-Leistung abrufen, hat es jede Mannschaft schwer, Tore zu erzielen. Dabei ist der starke Auftritt in der Defensive eng mit einem Namen verbunden. Lukas Dibowski, einer der jungen Verstärkungen aus der ehemaligen A-Jugend. „Lukas hat unserer Abwehr eine unglaubliche Sicherheit gegeben. Zusammen mit Leon Grieme stellt er in der 6:0-Abwehr einen starken Block und in der 3:2:1-Formation ist er als hart verteidigender Arbeiter auf der Halbposition eine Bank“, sagt Marten Franke.

Ohnehin haben ihn die Zugänge aus dem Bundesliga-Nachwuchs komplett überzeugt. Auch Ragnar Diering, der zuletzt wegen seines Bänderrisses ausfiel. „Ragnar ist im Angriff wie eine Bombe eingeschlagen und unser Toptorschütze. Mit seiner Kraft und seinen Würfen aus dem Rückraum ist er absolut zuverlässig“ lobt Franke. Aber auch Felix Laube hat bewiesen, dass er vielseitig einsetzbar ist. Nach dem Ausfall von Paul Schröder wurde er ins kalte Wasser geschubst und hat seine Einsätze souverän gestaltet, ebenso wie Fynn Schluroff, dem es gegen Oldenburg ähnlich wie Laube ging und der ebenfalls eine starke Leistung gebracht hat. „Fynn hat aber einen Großteil der Vorbereitung nicht mitmachen können, sodass er sicherlich noch ein bisschen Zeit braucht“, sagt sein Trainer. Ebenso wie Giuliano Boccaccio, der zusammen mit Luca Prieß im HCB-Tor ein guter Rückhalt ist. Für den HC Bremen geht es am 4. Dezember mit der Partie bei der TSG Hatten-Sandkrug weiter.

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ZUR SACHE

Corona-Fälle bei der HSG Delmenhorst

In den vergangenen Wochen ist die HSG Delmenhorst durch massive Verletzungssorgen in der Tabelle zurückgefallen, und jetzt kommt auch noch Corona dazu: Zwei Delmenhorster Spieler haben sich, obwohl doppel geimpft, infiziert. Die beiden Spieler, bei denen nach der 29:31-Niederlage in Varel eine Corona-Infektion festgestellt wurde, nannte die HSG Delmenhorst nicht namentlich. Somit war bereits das für den 20. November geplante Heimspiel gegen den SV Beckdorf ausgefallen. Der Gegner sei dem Wunsch der Delmenhorster nach einer Spielverlegung nachgekommen, sagte der HSG-Vorsitzende Jürgen Janßen. Dabei wurde mit Beckdorf das Heimrecht getauscht. Das Hinspiel wird nun am Freitag, 3. Dezember, ab 20 Uhr in Beckdorf ausgetragen. Dafür findet das Rückspiel in Delmenhorst statt – am 30. April 2022. Ohne die Verletzten und die zwei Corona-Infizierten hätten die  Delmenhorster ohnehin kaum eine konkurrenzfähige Mannschaft aufs Feld schicken können. Jetzt wartet auf die HSG mit dem Spiel gegen den HC Bremen eine weitere Hängepartie.

 

Quelle: WESER-KURIER

Zuletzt geändert am: 25.11.2021 um 07:22

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