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Ein sehr emotionaler Abend

Ein sehr emotionaler Abend

Veröffentlicht von HC Bremen am 23.05.2022
Aktuelles >> 1. Herren

Oberliga-Handballer des HC Bremen zeigen beim 35:26-Sieg über HSG Schwanewede ihre schönste Saisonleistung

 

Bremen. Das Beste kommt zum Schluss. Fast schien es so, als hätten sich die Oberliga-Handballer des HC Bremen diese Leistung extra für diesen ganz besonderen Anlass aufgehoben. Bereits im Nachholspiel der Hinrunde am vergangenen Dienstag hinterließen sie beim 30:26-Auswärtssieg über die HSG Schwanewede/Neuenkirchen einen starken Eindruck, diesmal in der  regulären   Heimpartie gegen den gleichen Gegner setzten sie mit dem 35:26 (19:13)-Erfolg allerdings noch einen drauf. Nicht von ungefähr war selbst der ansonsten eher zurückhaltende Spielertrainer Marten Franke begeistert: „Das hat heute extrem Spaß gemacht und war sicherlich die schönste Leistung der gesamten Saison.“

Diese Einschätzung hatte zweifelsfrei nicht nur mit der sehr souveränen Vorstellung seiner Mannschaft zu tun. Sicherlich trugen auch die ganz besonderen Umstände dieses Spiels ihren Teil dazu bei, dass  diese Begegnung noch länger in guter Erinnerung behalten wird. Besonders für Franke selbst war es ein in jeder Hinsicht sehr emotionaler Abend. Den Saisonabschluss beim Elsflether TB am Sonntag, 29. Mai, wird er aus  beruflichen Gründen verpassen, und so war die letzte Heimpartie der Saison für ihn auch zugleich die letzte überhaupt als Spielertrainer. Künftig wird Co-Trainer Majk Skoric Chefcoach des Oberligisten.

Zwei Umbrüche in fünf Jahren
Fünf Jahre lang hatte Marten Franke die Geschicke der zumeist sehr jungen Mannschaft auf und neben dem Feld geführt. Fünf Jahre, in denen er gleich zwei nahezu komplette Umbrüche innerhalb des  Teams meistern musste. Eine Leistung, auf die der 27-Jähriger stolz ist. „Wir haben diese fünf Jahre ohne Zugänge aus anderen Vereinen überstanden. Alle, die bei uns aufliefen, kamen aus dem eigenen starken Nachwuchs oder haben uns als Rückkehrer aus anderen Vereinen wieder verstärkt. Das ist schon etwas besonderes“, sagt Franke.

Und dass dieser Abend am Jakobsberg für alle Bremer etwas besonderes war, machte sich bei jedem Spieler bemerkbar. „Für viele war es ja das letzte Mal, dass sie gemeinsam zu Hause zusammen gespielt haben. Da haben sich alle voll reingehauen“, erklärte Marten Franke. Zum Beispiel Paul Schröder, der auf dem Feld geradezu explodierte und mit neun Toren erfolgreichster Bremer Schütze wurde. Da störte auch nicht, dass Schröder als Rechtshänder 60 Minuten lang auf der Rechtsaußenposition spielte. Neun von zehn Würfen saßen und zur Krönung setzte er auch  noch Marten Franke per Kempa-Trick erfolgreich in Szene.  Dass er ausgerechnet in diesem Spiel so aus sich herauskam, freute auch Franke. Schließlich gehört Schröder zu den Spielern, mit denen Franke fünf Jahre gemeinsam im Herrenteam auflief, eben so wie Leon Grieme sowie Felix Fietze und Luca Prieß, mit denen ihn sogar eine noch längere Zeit verbindet.

 

Überzeugende Ausstandsreden


Prieß und Schröder nahmen diese ganz besondere Stimmung im Team  später am gemeinsamen Mannschaftsabend noch zum Anlass, um sich gebührend von ihren Kollegen zu verabschieden. Torwart Luca Prieß geht aus beruflichen Gründen nach Hannover und auch Dachdecker Paul Schröder kann künftig den zeitlichen Aufwand für die Oberliga nicht mehr auf sich nehmen. „Normalerweise ist es ja üblich, zu Saisonbeginn als Neuling eine Einstandrede zu halten. Luca und Paul haben spontan eine Ausstandsrede gehalten. Das war alles schon sehr emotional“, sagte Marten Franke.

Im Spiel zogen die Gastgeber nach dem letzten Gleichstand (4:4/7. Minute) Tor um Tor zur sicheren 19:13-Pausenführung davon. Dabei profitierten sie vom guten Rückraum, der den Schwaneweder Innenblock mehrfach überwinden konnte. Daraus ergaben sich aber auch viele Freiräume über den Kreis und die Außenpositionen. Zweimal gelang es den Gästen zwar, noch einen Sechs-Tore-Rückstand auf drei Treffer zu minimieren (16:29/33.),  dann waren die Bremer aber wieder da und konnten dabei auf eine überzeugende Verteidigung bauen. In der Abwehr feierte Lukas Dibowski ein frühes Comeback. Offenbar hatte er seine Knieoperation gut überstanden und lieferte im Bremer Innenblock eine gute Leistung ab.

 

HC Bremen: Moritz Schröder, Garrels; Paul Schröder (9), Holst (2), Wollin (5), Dibowski, Franke (6), Diering (5), Grieme (1), Koppe (3), Honschopp (4/2).

 

Quelle: WESER-KURIER

Zuletzt geändert am: 23.05.2022 um 07:06

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