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Franke: "Das nervt uns total"

Franke: "Das nervt uns total"

Veröffentlicht von HC Bremen am 25.04.2022
Aktuelles >> 1. Herren

HC Bremen kassiert Delmenhorster 32:31 mit der Schlusssirene

 

Bremen. Spiele gegen die HSG Delmenhorst scheinen für die Oberliga-Handballer des HC Bremen unter keinem guten Stern zu stehen. An der Leistung der stark dezimierten Bremer gab es erneut nichts auszusetzen, aber wie bereits beim 28:28 im Hinspiel kosteten dem HC auch bei der 31:32 (13:16)-Auswärtsniederlage umstrittene Schiedsrichterentscheidungen wichtige Punkte. "Das ist absolut ärgerlich und nervt uns total", sagte HC-Spielertrainer Marten Franke.

Letztlich begann das Drama bereits zwei Minuten vor Spielende. Ragnar Diering hatte gerade zum 30:30 getroffen, da schien ein vermeintliches Delmenhorster Stürmerfoul gegen Ole Fietze die Bremer in Vorteil zu bringen. "Doch stattdessen entscheiden die Referees komplett gegensätzlich und durch das Siebenmetertor war Delmenhorst wieder vorn", sagte Marten Franke. Doch es sollte noch dicker kommen, denn auch das 31:31 elf Sekunden vor Spielende – erneut durch Diering, sollte noch nicht der Schlusspunkt gewesen sein. Ausgerechnet der ehemalige Bremer Thies Hermann besiegelte dabei die Niederlage seines Ex-Vereins. "Thies hatte den Ball und ich habe seine Aktion mit einem Stoppfoul zwölf Meter vor dem Tor beendet. Doch ich bekam eine Zeitstrafe, weil die Schiedsrichter gesehen haben wollten, dass ich ihn im Gesicht getroffen hatte und zu allem Überfluss verlegten sie das Foul auch noch auf neun Meter vor das Tor, und so konnte Thies dann über unsere Mauer hinweg noch zum 32:31 treffen", sagte Franke.

Zwölf Ausfälle sorgten dafür, dass der HC Bremen mit der jüngsten Mannschaft auflief, die jemals am Start war. "Ohne mich wäre das Durchschnittsalter deutlich unter 20 gewesen", sagte Franke. Dennoch lieferte das neu zusammengestellte Team, verstärkt durch Anleihen aus der A-Jugend, eine starke Leistung ab. Nach etwa zehn Minuten hatte auch die Abwehr gefunden und lieferte dem Tabellenzweiten ein Spiel auf Augenhöhe. Ein Sonderlob erhielt Nick Horstmann, der sich auf Rechtsaußen keinen Fehlwurf leistete, sieben Tore erzielte, eines davon per Kempa-Trick.

"In Summe haben wir es uns ein wenig selbst zuzuschreiben, dass wir in der ersten Hälfte nicht konsequent genug unsere Vorteile genutzt haben", sagte Franke. Nach der Pause zwangen die Bremer die Gastgeber mit ihrem Tempospiel, nach Lösungen zu suchen. Delmenhorst stellte zunächst auf eine 4+2-Deckung um, wechselte später zur 3:2:1-Variante. Der HC blieb dennoch dran, gab aber ein 28:25 (52.) innerhalb von drei Minuten wieder aus der Hand (28:28/ 55.). Bitter, dass den Bremern später dann nicht einmal mehr ein verdienter Punkt blieb.

 

HC Bremen: Baraniak; Wollin (3), Schluroff (1), Franke (3), Diering (4), de Laater (2), Laube, Holst, Koppe (1), Ole Fietze (5/5), Honschopp (5), Horstmann (7).

 

Quelle: WESER-KURIER

Zuletzt geändert am: 25.04.2022 um 07:11

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