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HC Bremen behält die Nerven

HC Bremen behält die Nerven

Veröffentlicht von HC Bremen am 14.03.2022
Aktuelles >> 1. Herren

Handball-Oberligist sichert sich in spannender Schlussphase den 31:26-Sieg über die HSG Hunte-Aue Löwen

 

Bremen. Die Schlussphase hatte es im Oberligaduell zwischen den Handball-Männern des HC Bremen und der HSG Hunte-Aue Löwen in sich. Achtmal mussten die Spieler ihr Gemüt in den finalen 16 Minuten auf der Sünderbank abkühlen, fünfmal hatte es den HC Bremen erwischt. „Insofern war es erstaunlich, dass wir das enge Match für uns entscheiden konnten", meinte der HC-Spielertrainer Marten Franke. Sein Team gewann daheim mit 31:26 (12:11), weil die alles entscheidende Zeitstrafe die Gäste betraf.

Aufseiten der HSG sah Dennis Wulf in der Begegnung zum dritten Mal die beiden hochgereckten Finger wegen Meckerns, weil ihm die Siebenmeter-Entscheidung zugunsten seines Teams offenbar noch etwas zu wenig war. Der HC-Schlussmann Giuliano Boccacci verhinderte mit der Strafwurfparade gegen den HSG-Kapitän Marko Pernar den Ausgleich, vorne verschaffte der Kreisläufer Felix Fietze den Hausherren in personeller Überzahl mit zwei Toren zum 28:25 ganz viel Luft (57.). Und als sein Bruder Ole anschließend eine Zeitstrafe erhielt, machten erneut Felix Fietze und Felix Laube den Bremer Erfolg mit den Treffern zum 30:25-Vorsprung eine Minute vor Ultimo vorzeitig klar. Für Felix Fietze war es der fünfte Treffer in seinen 30 eingesetzten Spielminuten, in denen er effektiv agierte.

„Das war kein schönes Spiel, aber wir haben gut gekämpft und damit die nächsten beiden Punkte eingefahren“, legte sich Marten Franke fest. Seine Mannschaft bleibt mit 14:10 Punkten Sechster, sie hatte jedoch den Anschluss an die Spitzengruppe mit der 23:26-Niederlage eine Woche zuvor in Beckdorf vorerst verloren.

Die Leichtigkeit ist noch nicht zurück
Marten Franke führte die Leistungsschwankungen seines Teams darauf zurück, dass es nach der Corona-Pause noch nicht wieder in den gewohnten Rhythmus gekommen ist. „Uns fehlen in den entscheidenden Situationen die Cleverness und die Kaltschnäuzigkeit“, bemängelte er. Außerdem sei seinen Männern zurzeit die Leichtigkeit abhanden gekommen. „Wir sind noch nicht so locker, wie wir es vorher einmal waren.“
Immerhin stand die 3:2:1-Abwehr gegen die Niedersachsen sehr stabil und drängte die Hunte-Aue Löwen mehrfach ins Zeitspiel. Das war gegenüber der Vorwoche insofern eine Steigerung, als die Gäste dadurch das Leder durch den nicht erlaubten siebten Pass gleich dreimal verloren. Beckdorf war dagegen beim angedrohten Passivspiel noch einige Male erfolgreich gewesen.

Schon beim Auftakt ins erste Heimspiel seit 15 Wochen sprach vieles für den HC Bremen. Nach fast acht Spielminuten waren zwar nur insgesamt fünf Tore gefallen, die verteilten sich jedoch mit 4:1 deutlich zugunsten der Franke-Equipe. Nach rund einer Viertelstunde war der Vorsprung in der anfangs torarmen Partie jedoch wieder verspielt (4:4). „Wir haben viele freie Bälle liegen gelassen, da müssen wir cooler werden", sagte der HC-Spielertrainer. Er hob seinen Rückraumspieler Ragnar Diering hervor, der im Angriff viele Zweikämpfe geführt hatte und damit in die dringend benötigte Tiefe gegangen war. Sechs geworfene Tore waren die Belohnung, worunter auch der Doppelschlag zum 9:6 zählte (22.).

Diesen Vorsprung nutzten die Bremer jedoch ebenso wenig für klare Verhältnisse wie das 14:11 von Felix Laube (34.). Die Hunte-Aue Löwen ließen sich nicht abschütteln und glichen zum 15:15 aus. Von da an ging es in der Halle am Jakobsberg bis zur Zeitstrafe von Dennis Wulf Spitz auf Knopf zu. Beim HC Bremen brummten in der heißen Endphase übrigens mit Gabriel Schupp (49.) und Lennart Koppe (54.) zwei Spieler eine Zeitstrafe wegen Meckerns ab. Die schlugen sich zwar nicht negativ auf das Endergebnis nieder, sie erleichtern jedoch ihr Portemonnaie um je 25 Euro zugunsten der Mannschaftskasse – Strafe muss sein.

Beginnend mit dem Gastspiel am Freitag beim Drittplatzierten HSG Nienburg haben die Bremer im März noch ein knackiges Programm vor der Brust. In den elf Tagen danach müssen sie noch gegen den Vierten, TvdH Oldenburg, und den Spitzenreiter SG VTB/Altjührden ran. Das Hinspiel hatte der HC gegen Nienburg klar mit 32:25 dominiert. „Ohne Linkshänder und ohne ersten Torwart müssen wir unseren Anspruch in Nienburg herunterfahren", betont Marten Franke. Sein Rechtsaußen Jan Wiezorrek wird wohl noch in allen Topspielen fehlen, der zweite Linkshänder, Jan Ole Harting, war vorzeitig zum Drittligisten ATSV Habenhausen gewechselt. Beim Stammtorwart Luca Prieß dürfte in den nächsten Tagen die genaue Diagnose seiner Knieverletzung feststehen.

 

HC Bremen: Schröder, Boccacci; F. Fietze (5), Schröder, Schupp (5), Schluroff, Franke (7/3), Diering (6), Laube (5), Grieme (1), Dibowski, Koppe, O. Fietze (2/2), Honschopp

 

Quelle: WESER-KURIER

Zuletzt geändert am: 14.03.2022 um 06:12

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