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HC Bremen kassiert deftige Niederlage

HC Bremen kassiert deftige Niederlage

Veröffentlicht von HC Bremen am 16.01.2023
Aktuelles >> 1. Herren

Am kommenden Wochenende will der Bremer HC gegen den Tabellenvorletzten Delmenhorst wieder punkten

 

Bremen. Was sich auf dem Papier als ein Spiel zweier in etwa gleichstarker Mannschaften las mit dem Willen, den Anschluss an das obere Tabellendrittel herzustellen, entpuppte sich für die Handballer des HC Bremen letztlich als eine schier unlösbare Herkulesaufgabe – das erste Heimspiel in der Handball-Oberliga Nordsee nach der Winterpause verlor das Team um Spielertrainer Marten Franke (drei Tore/ein Siebenmeter) gegen die SG VTB/Altjührden überraschend deutlich mit 19:30 (12:11) und muss den Blick nun zunächst darauf richten, den Abstand zu den beiden Abstiegsplätzen nicht kleiner werden zu lassen.

Dabei begann die Begegnung aus Sicht der Bremer günstig, die Hausherren lagen schnell und deutlich in Führung (5:0/7. Minute/8:2/14.). Dann allerdings geriet mächtig viel Sand in das bis dahin gut geölte Laufwerk des HC Bremen und der Gegner kam bis zur Pause schließlich auf einen Treffer heran. "In dieser Phase haben wir unsere vielen guten Chancen einfach nicht genutzt", haderte Franke, dessen Spieler mit insgesamt sechs Lattentreffern auch noch reichlich Pech hatten.

Zu Beginn der zweiten 30 Minuten legten die Gäste um ihre beiden besten Werfer Renke Bitter (7) und Louis Kamp (7/4) mit einem 5:0-Lauf zudem ihrerseits den Grundstein für den späteren Erfolg. Erst in der 39. Minute gelang Florian Honschopp der erste Treffer für die Hausherren im zweiten Durchgang. In der Folge entwickelte sich ein spannendes Spiel, bei dem die Gäste letztlich allerdings das bessere Ende für sich hatten. "Aus meiner Sicht hat die Einwechslung von Lukas Kalafut für Unordnung in unserer Abwehr gesorgt", bilanzierte der Bremer Coach, "seine Erfahrung als ehemaliger Zweitliga-Spieler hat uns gefehlt."

Gleichzeitig zollte Marten Franke seinen Spielern aber auch Respekt. "Bis auf die letzte Viertelstunde haben sie gekämpft und auch sehr kompakt verteidigt", erläuterte er, "deswegen ist das Ergebnis aus meiner Sicht auch etwas zu deutlich gegen uns ausgefallen." Über weite Strecken sei der Spielverlauf ausgeglichen gewesen, betonte Franke, "leider haben wir den Gegner im zweiten Durchgang durch eigene Fehler immer wieder zu einfachen Toren eingeladen".

Im Gegensatz zu den immer stärker aufspielenden Gästen fiel bei den Gastgebern die zunehmende Verunsicherung auf, für die Marten Franke aber auch eine Erklärung parat hatte. "Uns fehlt in einigen Bereichen einfach die nötige Erfahrung, um so ein Spiel über 60 Minuten zu kontrollieren", räumte Franke ein. Im Bremer Kader standen mehrere Spieler, die gerade einmal 18 Jahre alt sind und denen die Cleverness in kribbeligen Situationen noch fehle, sagte Franke. "Wir sind hektisch geworden und haben uns vor allen Dingen in der Schlussphase einfach zu viele technische Fehler geleistet, die auf diesem Niveau eben sofort und gnadenlos bestraft werden." Während die Gäste ihre Spielzüge in den letzten 15 Spielminuten mit großer Ruhe und viel Routine ausspielten, verloren die Hausherren immer mehr den Faden. Lediglich zwei Treffer gelangen den Bremern in den letzten 15 Minuten – zu wenig, um ein Spiel in der Oberliga zu gewinnen, weiß nicht nur der Trainer. "Nur sieben Tore in der zweiten Hälfte sind einfach enttäuschend", resümierte Marten Franke, "das können wir definitiv besser."

Vor Beginn der Spielzeit sei das Ziel des HC Bremen gewesen, sich in der Spitzengruppe zu etablieren, führte Franke aus. "Daran hat sich auch nichts geändert", versicherte der Trainer, dessen Team über das entsprechende Potenzial für dieses Unterfangen verfüge. "Die Jungs sind heiß und haben alle Bock", versicherte Franke, der in den kommenden Wochen "nur noch von Spiel zu Spiel denken" will. "Gegen Delmenhorst müssen wir von Beginn an hoch konzentriert sein", forderte der Trainer mit Blick auf das nun anstehende Heimspiel gegen den Vorletzten der Tabelle (Sonnabend, 21. Januar, 19.30 Uhr). "Die stehen aus meiner Sicht überraschenderweise dort unten drin", konkretisierte Franke, "deshalb dürfen und werden wir sie auf keinen Fall unterschätzen." Wichtig sei, "in der Abwehr kompakt zu stehen und im Angriff die Chancen konsequenter zu nutzen", forderte der Trainer. Zwar sei die Enttäuschung nach der deutlichen Heimniederlage "natürlich riesig", erklärte Franke, "aber wir dürfen uns nicht zu lange damit beschäftigen, sondern müssen unsere Stärken in den kommenden Begegnungen wieder besser einbringen".

War die Defensive des HC Bremen gegen Altjührden gerade in der Schlussphase noch zu instabil, gelte es gegen Delmenhorst, "vor allem den Rückraum nicht ins Spiel kommen zu lassen", erläuterte Franke. "Die haben gerade dort eine enorme Wucht", mahnte der HC-Trainer seine Spieler zu Aufmerksamkeit und Kampfgeist. "Gleichzeitig müssen wir unsere Torchancen besser nutzen, dann bin ich davon überzeugt, dass wir das Spiel gewinnen werden", zeigte sich Marten Franke nach der Schlusssirene trotz des gerade erlittenen Dämpfers sofort wieder gewohnt zuversichtlich.

 

HC Bremen: Baraniak - Bonnet, Holst, Kaiser, Koppe, Laube, Schröder, Horstmann (1), Kozul (1), Watermann (1), Franke (3/1), Schupp (3), Honschopp (5), Wollin (5)

 

Quelle: WESER-KURIER

Zuletzt geändert am: 24.02.2023 um 07:55

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