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Irreguläres Tor kostet den Sieg

Irreguläres Tor kostet den Sieg

Veröffentlicht von HC Bremen am 29.11.2021
Aktuelles >> 1. Herren

HC Bremen trennt sich mit 28:28 von der HSG Delmenhorst


Bremen. „Eigentlich gibt es hier heute nur Verlierer“, sagte Marten Franke und damit fasste der Spielertrainer des Handball-Oberligisten HC Bremen seine Eindrücke der jüngsten Partie gegen die HSG Delmenhorst zusammen. Dabei gab es beim 28:28 (15:15) zumindest keinen Gewinner, was auch daran lag, dass die Bremer zwei Sekunden vor Schluss ein offenbar irreguläres Tor hinnehmen mussten. Denn nachdem HC-Torwart Luca Prieß einen Rückraumwurf von Sam Ramin parieren konnte, rollte der Abpraller direkt auf Leon Grieme zu. Doch kurz bevor der HC-Abwehrspieler den Ball fassen konnte, angelte sich Lennart Witt regelwidrig den Ball und warf ihn zum 28:28-Ausgleich ins Bremer Tor. „Witt hatte seinen Fehler gleich beim Schiedsrichter eingeräumt, doch die gaben den Treffer trotzdem. Da fühlen wir uns natürlich betrogen“, sagte Franke.

Der Punktverlust ist umso bitterer, wenn man bedenkt, dass dieses Spiel eigentlich gar nicht stattfinden sollte. Auf Bitten der Delmenhorster hatten sich beide Teams darauf verständigt, dass Spiel zu verlegen. Die HSG Delmenhorst hatte zahlreiche Verletzte und mittlerweile drei Corona-Infektionen zu beklagen. Dann legte jedoch Jens Schoof, der Vizepräsident Spieltechnik des Handball-Verbandes Niedersachsen, sein Veto ein. „Ich bin dafür verantwortlich, dass wir einen regulären Spielbetrieb hinkriegen. Da können wir nicht jede Woche die Spiele eines Vereins verlegen“, erklärte Schoof. Eine Entscheidung, die auch der HSG-Vorsitzende Jürgen Janßen nicht nachvollziehen konnte: „Man muss doch auch berücksichtigen, dass wir uns in einer Pandemie befinden.“

Wie dem auch sei, es wurde gespielt und die Bremer starteten über 3:0 (4.) und 9:4 (14.) gut in die Partie. Noch machte sich nicht bemerkbar, dass lediglich Gabriel Schupp als einziger Feldspieler zuletzt durchgehend trainieren konnte, denn auch den HC Bremen plagten Personalsorgen. „Doch alle angeschlagenen Spieler haben sich aufopferungsvoll in den Dienst der Mannschaft gestellt“, sagte Franke, der von der HSG in Manndeckung genommen wurde.  Allerdings versäumten es die Bremer, ihren Vorsprung auszubauen, stattdessen glich die HSG bis zur Pause noch aus und übernahm fortan die Führung.

Eine Umstellung auf eine 3:2:1-Deckung zwölf Minuten vor dem Spielende brachte die Bremer vermeintlich wieder auf die Siegerstraße. Eine Minute und 28 Sekunden vor der Schlusssirene führten die Gastgeber mit 28:26, dann wurde der letzte Angriff vergeben und zwei Sekunden vor Schluss setzte das irreguläre Tor zum 28:28 ein bezeichnendes Ende.

 

HC Bremen: Prieß, Boccaccio; Felix Fietze (1), Schröder (1), Schupp (3), Schluroff (2), Franke (5/2), Laube (3), Grieme (1), Dibowski, Harting (4), Ole Fietze (5/3), Wiezorrek (3).

 

Quelle: WESER-KURIER

Zuletzt geändert am: 29.11.2021 um 07:54

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