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Maik Skoric wird Cheftrainer

Maik Skoric wird Cheftrainer

Veröffentlicht von HC Bremen am 28.02.2022
Aktuelles >> 1. Herren

Marten Franke konzentriert sich beim HC Bremen auf seine Rolle als spielender Co-Trainer

 

Bremen. Mit sechs Jahren entflammte in ihm bei der SG Findorff seine Leidenschaft für den Handball und seiner großen Liebe hält er mittlerweile seit 35 Jahren die Treue. Aktuell läuft er noch aktiv für den Landesligisten HSG Schwanewede/Neuenkirchen II auf und ist seit Saisonanfang Co-Trainer beim Oberligisten HC Bremen. Jetzt hat er die Weichen für die nächste Serie gestellt. Am 1. Juli rückt Majk Skoric beim HC zum Cheftrainer auf und übernimmt dabei den Job von Spielertrainer Marten Franke, der sich als spielender Co-Trainer  künftig mehr auf seine aktive Zeit auf dem Feld konzentrieren will.

Die Initiative für diesen Wechsel kommt auch von Franke selbst, der den HC Bremen 2017 als Spielertrainer übernommen  hatte. "Das sind ja nun schon einige Jahre. Zurzeit ist das zwar noch nicht so, aber ich will auf jeden Fall verhindern, dass da Abnutzungserscheinungen auftreten und sich der Schlendrian breitmacht", sagt der zweitligaerfahrene 27-Jährige. 

So gesehen soll  diese Maßnahme dem HC auch weiter eine erfolgreiche sportliche Zukunft sichern. Denn Frankes eigene berufliche Perspektiven sind mittelfristig noch ungewiss. "Mein Projekt an der Uni Bremen läuft aus und die Promotionsarbeit wird voraussichtlich Ende des Jahres abgeschlossen sein. Danach ist noch vieles ungewiss", erklärt er die vorbeugende Maßnahme, jetzt bereits einen passenden Nachfolger für ihn zu suchen.

Dass Skoric für ihn der richtige Mann ist, daran lässt Franke keine Zweifel. Kurz vor der Vorbereitung auf die aktuelle Saison stieg der langjährige Rückraumakteur beim HC als Co-Trainer ein, hat die Spielidee und Konzepte also bereits intus. Ein Vorteil, der einen nahtlosen Übergang gewährleistet und den ehrgeizigen Zielen gerecht wird. Denn nach einigen Jahren der Zurückhaltung sprechen die Verantwortlichen beim HC Bremen wieder offen von der 3. Liga. Und die scheint sogar in der laufenden Saison durchaus noch realisierbar zu sein.

 

Kompaktes Restprogramm als Vorteil


Zurzeit stehen die Bremer mit 10:8 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz, weisen aber im Vergleich zu Spitzenreiter HSG Nienburg (20:6) vier Partien Rückstand auf. Noch muss der HC 15 Spiele absolvieren, was aus Sicht Frankes kein Nachteil sein muss. "Das ist natürlich ein sehr kompaktes Programm und eine hohe Belastung. Andererseits finde ich das grundsätzlich gut, denn so kommen wir besser in einen Rhythmus und für unsere junge Mannschaft ist das an sich ein Vorteil", sagt er. Auch Majk Skoric kann sich in der laufenden Serie noch einiges vorstellen. "Unter den Topteams sind wir für mich ganz klar am stärksten. Wir haben Spitzenreiter Nienburg geschlagen, wir haben den Tabellenzweiten Altjührden geschlagen und beim Tabellendritten in Oldenburg nur eine hauchdünne Niederlage nach tollem Spiel kassiert. Die Spieler sind jung und sehr gut ausgebildet, das Potenzial ist eindeutig da", sagt der Noch-Co-Trainer.

Diese fachliche Expertise spricht für sich und es gibt keinen Grund, an der Kompetenz des 41-Jährigen zu zweifeln. Und er hat seine Klasse schon für einige Vereine eingesetzt. Sein erstes Herrenjahr absolvierte er beim FTSV Jahn Brinkum, spielte danach unter anderem beim TV Grambke, SG Wilhelmsburg Hamburg, VfL Hameln und ATSV Habenhausen in der jeweils dritthöchsten deutschen Liga. Ein Kreuzbandriss schien seine sportlichen Ambitionen zwischenzeitlich  für immer zu beenden, doch später marschierte er mit der ambitionierten Mannschaft des Hastedter TSV (später HC Bremen) bis in die Verbandsliga, trat dann sportlich aber kürzer, bis er 2018 bei der HSG Schwanewede7Neuenkirchen landete. "Dort will ich auch weiterhin spielen, konzentriere mich aber vorrangig auf meinen Trainerjob beim HC Bremen", sagt er. Beruflich ist der studierte Medieninformatiker seit Anfangs 2021 mit seinem Startup-Unternehmen selbstständig und wohnt in Bremen-Aumund.

Beim HC Bremen hat er gemeinsam mit Marten Franke bereits seit einigen Wochen die Kaderplanung für die kommende Saison im Blick. Nach den Abgängen der Talente Fynn Schluroff (19 Jahre), Leon Grieme und Jan Ole Harting (beide 22) zum benachbarten Drittligisten ATSV Habenhausen, stehen drei Zugänge aus dem eigenen A-Jugend-Bundesligakader bereits fest. Matthew Wollin (Rückraum), Philipp Holst (Rückraum-Mitte) und Moritz Schröder (Tor) haben ihre Zusage gegeben.

 

Rahmenbedingungen verbessern


Auch mit externen Kandidaten wurden bereits Gespräche geführt. "Noch ist da aber nichts spruchreif", sagt er. Große Veränderungen im System dürfte es kaum geben, denn spielerisch sind Skoric und Franke auf einer Linie. "Wir wollen schnell sein und die Gegner mit einer offensiven Deckung immer unter Druck setzen", sagt Skoric. 

Fest steht für ihn aber auf jeden Fall, dass vor allem auch die Verbesserung des Umfeldes vorangetrieben werden muss. "Die dritte Liga anzugehen und vielleicht sogar aufzusteigen, ist das eine. Dazu müssen wir aber auch die Rahmenbedingungen schaffen. Die Arbeit muss auf mehrere Schultern verteilt werden. Der Verein hat dazu bereits klare Signale gegeben. Mein Part ist die dabei sportliche Entwicklung der Mannschaft."

 

Quelle: WESER-KURIER

Zuletzt geändert am: 28.02.2022 um 07:31

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