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Marten Franke setzt den Schlusspunkt per Kempa-Trick

Marten Franke setzt den Schlusspunkt per Kempa-Trick

Veröffentlicht von HC Bremen am 21.02.2022
Aktuelles >> 1. Herren

Marten Franke setzt den Schlusspunkt per Kempa-Trick

 

Bremen. Ein 27:27 (12:13) beim Tabellennachbarn TuS Rotenburg, der im Hinspiel noch mit 33:17 klar beherrscht wurde, erscheint auf dem ersten Blick wie eine Niederlage. Doch für Marten Franke, Spielertrainer des Handball-Oberligisten HC Bremen war das Unentschieden ganz klar ein Punktgewinn. „Natürlich hatten wir uns angesichts des deutlichen Hinspieles zwei Punkte erhofft. Doch Spiele in Rotenburg sind immer eklig und am Ende mussten wir froh sein, dass wir überhaupt noch etwas mitgenommen haben“, sagte er. Denn Auftritte an der Wümme sind nicht nur mühsam, sie werden vor allem ohne „Backe“ ausgetragen. Und dieses Ballharz, das die einen Handballspieler lieben und die anderen hassen, beraubte die Bremer praktisch ihrer stärksten Waffe.

„Unser Rückraum ist sicherlich einer der besten der Liga und ohne Backe wird das für uns ein komplett anderes Spiel“, sagte Franke. So wurde aus dem wurfgewaltigen Rückraumsturm ein eher laues Lüftchen und Franke selbst sorgte für den einzigen Treffer aus der Distanz. Dem standen zahlreiche Fehlwürfe, allein zwölf davon bereits in der Anfangsphase des Spiel gegenüber. Dies entging selbstverständlich auch den Rotenburgern nicht, die sich daraufhin clever weit nach hinten zogen und Rückraum-Fahrkahrten der Bremer geradezu erzwangen.

Ohnehin lief in Rotenburg nicht gerade viel für den HC Bremen. Ohne Jan-Ole Harting und Jan Wiezorrek fehlte den Gästen ein Linkshänder, sodass Florian Honschopp diese vakante Position übernahm und sich dabei sehr gut zurecht fand. Hinzu kam, dass die Gastgeber wegen einiger Nachholspiele bereits wieder ihren Rhythmus gefunden und in 2022 schon zwei Spiele bestritten hatten. Der HC Bremen war dagegen seit dem 27. November 2021 erstmals wieder im Einsatz. Als „extrem wunderlich“ beurteilte Franke auch die Entscheidungen der Schiedsrichter. Höhepunkt war seiner Meinung nach der  Strafwurf 51 Sekunden vor der Schlusssirene, den Sören Heyber zur Rotenburger 27:26-Führung nutzte. „Der Siebenmeter war einfach ein Witz“, sagte Franke, der allerdings erst nach der starken Schlussaktion seiner Mannschaft darüber lächeln konnte.

14 Sekunden waren noch zu spielen und die Bremer hatten für ihren Torwart den siebten Feldspieler gebracht. Exakt drei Sekunden waren noch auf der Uhr, als Marten Franke spektakulär von Felix Laube, der sich selbst bereits in aussichtsreicher Wurfposition über Außen gebracht hatte, per Kempa-Trick eingesetzt wurde und sich diese Chance zum 27:27-Endstand nicht entgehen ließ. „Das haben wir als Mannschaft wirklich gut gemacht und zeigt dass das junge Team bereits eine gewisse Reife entwickelt hat. So konnten wir doch noch mit einem guten Gefühl aus diesem Spiel herausgehen“, sagte der Spielertrainer.

Bis es soweit war, schien das Spiel fast schon für die Rotenburger gelaufen zu sein. Nach zunächst ausgeglichenem Spiel in Halbzeit eins, übernahmen die Gastgeber das Kommando. In der ersten Hälfte hatte Torwart Luca Prieß gleich zu Anfang zwei Siebenmeter pariert und den HC Bremen später mit seinen Paraden im Spiel gehalten. Nach der knappen 13:12-Pausenführung zog Rotenburg auf 22:17 (41.) weg. Dabei suchten die Bremer lange nach der richtigen Abwehrformation, denn sowohl die anfängliche 3:2:1-Variante, noch die 6:0-Deckung klappten richtig gut. So wurde der HC gegen Ende immer offensiver, bevor zum Schluss mit einer offenen Manndeckung und einigen Ballgewinnen wieder der Anschluss hergestellt werden konnte. Neben dem starken Marten Franke überzeugte in den Schlussminuten vor allem Florian Honschopp, der nach seinem Schweden-Aufenthalt seit etwa zwei Monaten wieder ins Team integriert wurde. Auf der ungewohnten Rechtsaußenposition sorgte er dafür , dass der 22:26-Rückstand zum 26:26 egalisiert wurde.

Auch am kommenden Spieltag geht der HC Bremen als Favorit ins Spiel. Gegen den Aufsteiger TuS Haren soll am 26. Februar (19.30 Uhr) dann vor eigenem Publikum der erste Sieg des Jahres eingefahren werden.

 

HC Bremen: Prieß, Boccacci – Felix Fietze, Schröder (1), Schupp (2), Schluroff, Franke (11/7), Diering (2), Laube (4), Grieme (1), Dibowski (1), Honschopp (5), Koppe, Ole Fietze.

 

Quelle: WESER-KURIER

Zuletzt geändert am: 21.02.2022 um 06:54

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