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Personalprobleme fordern ihren Tribut

Personalprobleme fordern ihren Tribut

Veröffentlicht von HC Bremen am 07.03.2022
Aktuelles >> 1. Herren

Nach 25:21-Sieg über Hatten muss sich HC Bremen in Beckdorf 23:26 geschlagen geben

 

Bremen. Die lange coronabedingte Zwangspause hat den Oberliga-Handballern des HC Bremen nicht gut getan. Das wurde auch beim jüngsten Doppeleinsatz deutlich. Konnte das Team von Spielertrainer Marten Franke beim Schlusslicht TSG Hatten-Sandkrug mit einer starken Schlussviertelstunde  noch das Ruder herumreißen und mit 25:21 (11:11) gewinnen, verloren die Bremer beim SV Beckdorf mit 23:26 (11:12). "Diese Niederlage tut weh. Ich glaube grundsätzlich, dass wir in die Spitzengruppe gehören, aber durch unsere momentane personelle Konstellation müssen wir unsere Erwartungen wohl etwas zurückschrauben", sagte Franke. Zurzeit liegt der HC Bremen mit 12:10 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz, hat aber zwei Spiele weniger ausgetragen als die vor ihm liegende Konkurrenz.

 

TSG Hatten-Sandrug – HC Bremen 21:25 (11:11): Im erst zweiten Spiel des Jahres war den Bremern  die fehlende Vorbereitung durch Testspiele wie schon gegen Rotenburg anzumerken. Das zeigte sich besonders in der Offensive. "Mich wundert schon, dass wir dort Probleme haben, aber wir sind einfach noch nicht wieder in unserem Rhythmus, es gibt noch zu viele Unstimmigkeiten", sagte Marten Franke.

Mit der Abwehr durfte er dagegen zufrieden sein. Mit der aggressiven 3:2:1-Verteidigung lief es über die gesamten 60 Minuten sehr gut. Allerdings hatte sich auch Hatten mit einer 6:0-Variante sehr gut aufgestellt, und dagegen taten sich die Bremer Angreifer unheimlich schwer. "Hatten verstand es immer wieder, die wenigen Lücken, die wir reißen konnten, sehr schnell mit starker gegenseitiger Unterstützung wieder zu schließen. Das war heute sicher eines der Hauptprobleme", sagte Franke.

 

Ein Linkshänder fehlt


Das zweite und wohl gravierendere Problem ist aber die personelle Situation. Der Ausfall von Torwart Luca Prieß konnte gerade noch durch Giuliano  Boccacci und  Moritz Schröder aus der Bundesliga-A-Jugend aufgefangen werden. Schwerer wogen  dagegen die Ausfälle von Ole Fietze und Fynn Schluroff, die beide auf der Rückraum-Mitte fehlen. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass die Bremer komplett ohne Linkshänder auskommen müssen.

Angesichts dieser Vorzeichen ist die Wiederauferstehung des Franke-Teams umso bemerkenswerter. Denn als die Gastgeber vom 15:15 (42.) auf 19:16 (47.) wegzogen, sah es gar nicht gut für die Bremer aus. "Doch dann konnten wir  den Turbo zünden und endlich unser Tempospiel aufziehen", sagt Franke. So wurden die Ballgewinne mit schnellen Toren abgeschlossen, was auch durch dreimaliges Überzahlspiel forciert wurde. Letztlich ließ der HC nur noch zwei Gegentore zu und zog  über 19:19 (50.) zum Endergebnis davon. "Das war natürlich ein ganz wichtiger Sieg vor allem auch für unser Selbstbewusstsein. Wir haben gemerkt, dass wir auch solche umkämpften, torarmen Spiele gewinnen können, wenn wir richtig Gas geben, sagte Marten Franke.

 

HC Bremen: Boccacci; Schröder - Felix Fietze (2), Schröder, Schupp (1), Franke (7/4), Diering (3), Laube (4), Gireme (2), Dibowski (1), Koppe (3), Honschopp (2).

 

SV Beckdorf – HC Bremen 26:23 (12:11): Auch in dieser Partie hatte sich die Personalsituation nicht verbessert. Ole Fietze und Fynn Schluroff saßen notfalls zwar auf der Bank, waren aber  für einen Einsatz noch nicht fit genug. Da Moritz Schröder mit der A-Jugend im Einsatz war, half Marcel Baraniak als zweiter Torwart aus. Ohne Linkshänder kam über die rechte Angriffsseite aber erneut viel zu wenig Entlastung und vor allem kaum Tore. Dennoch hielten die Bremer auch diese Begegnung offen, was vor allem an der weiterhin guten Deckung lag. "Wir hatten uns gegen Beckdorf für eine 6:0-Abwehr entschieden, was im Endeffekt auch die richtige Maßnahme war", so Franke.

Beckdorf spielte wie erwartet sehr "geduldigen" Handball, wie es Franke vornehm ausdrückte. Denn ihn wurmte es gewaltig, dass die Gastgeber für ihre Spielweise  nicht bestraft wurden. "20 Mal war der Arm de Schiedsrichters schon oben, doch nicht ein einziges Mal wurde das Zeitspiel auch gepfiffen trotz etlicher Pässe ohne erkennbaren Druck zum Tor ", bemängelte er. Das hatte zur Folge, dass seine Mannschaft lediglich knapp 20 Minuten in Ballbesitz war, aus denen dann nur 23 Tore gemacht wurden. 

 

Vergebener Siebenmeter


Lange Zeit gelang es keiner Mannschaft, sich abzusetzen. Über 15:15 (37.) und 23:23 (55.) blieb das Spiel ausgeglichen. Marten Franke  vergab dann vier Minuten später einen Siebenmeter, der das 24:24 gebracht hätte. Zuvor hatte der sichere Schütze fünf  Strafwürfe im Beckdorfer Tor verwertet. "Das tut mir sehr leid, dass ich da nicht auf den Punkt da war. Das war sicherlich ein Knackpunkt im Spiel", sagte der 27-Jährige. Andererseits wäre es sicherlich genauso möglich gewesen, den anschließenden Beckdorfer Angriff abzuwehren und vor allem auch selber noch zu treffen. So trafen nur  noch die Gastgeber in der Schlussminute gleich zweimal.

Am Sonnabend (19.30 Uhr) geht es für den HC Bremen zu Hause gegen die HSG Hunte-Aue Löwen weiter. Das frühere Barnstorfer Team hatte zuletzt ein achtbares 27:27-Remis gegen Schwanewede erreicht.

 

HC Bremen: Boccacci, Baraniak - Felix Fietze, Schröder (3), Schupp, Franke (7/5), Diering (4), Laube (2),  Grieme (1), Dibowski, Koppe (5), Honschopp (1).

 

Quelle: WESER-KURIER

Zuletzt geändert am: 07.03.2022 um 11:32

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