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Rückraum schwächelt zum Saisonstart

Rückraum schwächelt zum Saisonstart

Veröffentlicht von HC Bremen am 20.09.2021
Aktuelles >> 1. Herren

Rückraum schwächelt zum Saisonstart


Oberliga-Handballer des HC Bremen kassieren 24:26-Niederlage bei der SG Achim/Baden

 

Bremen. Aller Anfang ist schwer – das mussten auch die Oberliga-Handballer des HC Bremen im Auftaktspiel bei der SG Achim/Baden leidvoll erfahren. Dass es in der Gymnasiumhalle in Achim nie leicht ist, etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen, war den Bremern natürlich klar, dass aber ausgerechnet eine der vermeintlichen Stärken bei der 24:26 (10:13)-Niederlage letztlich zur Achillesferse werden sollte, überraschte schon. 

Noch in der Vorbereitung hatte der Bremer Rückraum in schöner Regelmäßigkeit gute Noten erhalten, doch ausgerechnet zum Saisonstart lief es zum Beispiel bei Lennart Koppe und Jan-Ole Harting ganz und gar nicht rund. Beide trafen jeweils nur einmal, insgesamt tauchten am Ende lediglich vier magere Rückraumtore in der Statistik auf. Zu wenig, um bei den gewohnt kampfstarken Achimern, die mit einem guten Abwehrblock agierten, etwas mitzunehmen. „Der Saisonstart ist nunmal immer eklig, da reicht es dann aus, wenn man einfach nicht trifft, und schon ist die Unsicherheit da. Die Sicherheit wird bei uns aber im weiteren Saisonverlauf kommen. Da bin ich mir sicher“, sagte Marten Franke.

Mit seiner Abwehr war HC-Spielertrainer Marten Franke durchaus zufrieden. „Insgesamt haben wir ganz ordentlich verteidigt, letztlich  bekam Achim den Ball aber trotzdem oft noch irgendwie ins Tor. Das waren für uns dann natürlich schon immer wieder Nackenschläge. Am Ende haben uns im Angriff und in der Abwehr wohl noch ein paar Prozent gefehlt“, sagte er.

Ausgleich gelingt nicht
Dabei begannen die Bremer verhältnismäßig gut. Nach der zu einfach erzielten Achimer Führung stabilisierte sich die Bremer Abwehr deutlich und  Jan Wiezorrek, Felix Fietze und Marten Franke sorgten für einen 3:1-Vorsprung (7.). Das sollte aber auch die einzige Führung an diesem Abend bleiben. Über 5:5 und 8:5 erarbeitete sich die SG Achim/Baden eine Drei-Tore-Führung, die lange Bestand haben sollte.

Mehrmals gelang es den Bremern, den Rückstand auf ein Tor zu verkürzen. Letztmals in der 58. Minute, als sie aus einem 21:24 ein 23:24 machten, doch der erhoffte Ausgleich wollte nicht fallen. „In dieser Phase haben wir zwei hundertprozentige Chancen im schnellen Gegenstoß nicht genutzt. Die müssen einfach rein, das war schon sehr ärgerlich“, sagte Marten Franke.

So blieb ihm am Ende die Erkenntnis, dass das Spiel des HC Bremen unbedingt die Gefahr aus dem Rückraum braucht, um erfolgreich zu sein. Gelingt dies, läuft es für den HC, denn dann können Lücken gerissen werden und dann gibt es auch auf den Außenpositionen mehr Raum. Dann dürften es zweifelsfrei auch deutlich mehr Tore werden als die für Bremer Verhältnisse eher dürftigen 24 in Achim.

So verdient sich im Angriff auch lediglich Jan Wiezorrek mit fünf Toren aus sechs Versuchen eine gute Note. In seinem ersten Oberliga-Spiel überzeugte auch Youngster Lukas Dibowski und gefiel in der Abwehr. „Er hat im Innenverband einen guten Job gemacht“, lobte Franke. Ordentlich fiel auch das Debüt von Torhüter Giuliano Boccacci  aus, der 45 Minuten zwischen den Pfosten stand. Marcel Baraniak aus der A-Jugend, der den privat verhinderten Luca Prieß vertrat, blieben rund 15 Minuten Einsatzzeit.

Die ersten Saisonpunkte sollen jetzt unbedingt  am kommenden Sonntag (16.30 Uhr) im ersten Heimspiel gegen die SG VTB/Altjührden her. Doch das wird gegen das neue Team des aus Werder-Zeiten noch bestens bekannten Trainers Patrice Giron nicht gerade leicht. Die SG VTB/Altjührden wurde gestern im deutschen Amateurpokal erst im Finale von der SG Langenfeld gestoppt (18:22). „Wir können zu Hause jeden Gegner schlagen und werden auf jeden Fall volle Pulle gehen. Wenn der erste Sieg da ist, sind wir auch in der neuen Saison angekommen“, sagte Marten Franke.

 

HC Bremen: Boccacci, Baraniak; Felix Fietze (1), Max Laube, Schupp, Franke (5/3), Felix Laube (2), Grieme (4), Dibowski (1), Koppe (1), Harting (1), Ole Fietze (3), Wiezorrek (5), Honschopp (1).

 

Quelle: WESER-KURIER

Zuletzt geändert am: 21.09.2021 um 11:30

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