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Bitterer Rückschlag für den HC Bremen

Bitterer Rückschlag für den HC Bremen

Veröffentlicht von HC Bremen am 07.03.2023
Aktuelles >> 1. Herren

Ersatzgeschwächter Handball-Oberligist verliert Heimspiel gegen Haren trotz furioser Aufholjagd mit 30:31

 

Bremen. Als Florian Honschopp knapp zehn Sekunden vor Spielende zum 30:30- Ausgleich für seinen HC Bremen traf, schien die irre Aufholjagd des Handball-Oberligisten im Heimspiel gegen den TuS Haren zumindest noch mit einem Punkt belohnt zu werden. Dann allerdings nutzte Harens Steffen Hanzlik nach einer schnellen "Mitte" eine Lücke in der Bremer Defensive und traf zum Sieg für die Gäste. "Wir haben uns im Grunde genommen selbst geschlagen", erklärte HC-Trainer Majk Skoric, "diese Niederlage tut weh, weil sie komplett unnötig war."

Durch den Punktverlust beträgt der Vorsprung des HC Bremen nun lediglich vier Pluspunkte auf den Elsflether TB, der acht Spieltage vor Saisonende mit einem Spiel weniger auf dem Relegationsplatz steht. Nach der jüngsten Neuerung des Handballverbandes Niedersachsen/Bremen (HVNB) müsste die Mannschaft von Majk Skoric nach derzeitigem Stand der Dinge damit gegen den Drittletzten der Parallelstaffel um den Platz in der Oberliga kämpfen – ein Szenario, das sich Skoric und sein Team allerdings am liebsten ersparen möchten. "Wir denken jetzt nur noch von Spiel zu Spiel", versicherte Skoric, "nur auf diese Weise können wir selbst dafür sorgen, dass niemand nervös wird."

Dabei begann die Partie gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn für die Bremer recht ordentlich, schnell lagen sie mit zwei Toren in Führung. Doch die Gäste kamen ebenso schnell zum Ausgleich, bevor sich eine temporeiche und spannende Begegnung auf Augenhöhe entwickelte. Beide Mannschaften wussten um die Bedeutung, die ein Erfolg haben würde, entsprechend nervös agierten die Spieler. Das Spiel war geprägt von leichten Fehlern auf beiden Seiten. "Leider hatten unsere beiden Torhüter heute einen gebrauchten Tag", sagte Skoric, dem mit Marten Franke, Lennart Koppe und David Masnou aus unterschiedlichen Gründen auch noch mehrere erfahrene Stammkräfte fehlten.

Mangelnde Cleverness
Neben Paul Bonnet, Felix Kaiser und Jonas Unger sowie Torwart Marcel Baraniak standen bei den Gastgebern gleich vier A-Jugendliche auf dem Spielfeld, denen Majk Skoric "eine ordentliche Leistung" attestierte. Gleichzeitig deckte dieser Umstand aber auch die fehlende Erfahrung und mangelnde Cleverness in kribbeligen Situationen auf. "Insgesamt haben heute alle eine tolle Moral gezeigt", lobte der Trainer, "leider hat uns in den entscheidenden Momenten einfach ein wenig Glück gefehlt."

So konnten die Hausherren in der umkämpften Schlussphase zwar unter anderem einen Sechs-Tore-Rückstand (18:24/42.) in ein 26:27 drehen, dann allerdings leisteten sich die Bremer gleich zwei Zeitstrafen hintereinander, wodurch sich die Gäste auf zwei Tore absetzen konnten. In den letzten Minuten kristallisierte sich schließlich der entscheidende Unterschied heraus: Während der gegnerische Keeper einen "Sahnetag" erwischt hatte, kamen die beiden HC-Torhüter an jene Leistung nicht heran. Haren kam häufig über Außen zu Torerfolgen – "eigentlich eine Stärke unserer Torhüter", wunderte sich Majk Skoric.

Nach dem lautstark bejubelten Ausgleichstreffer präsentierten sich die Bremer in der Rückwärtsbewegung allerdings zu unaufmerksam, dribbelnd passierte Harens Steffen Hanzlik die gesamte HC-Defensive und traf zum Siegtreffer für die Gäste. Unmittelbar darauf hatte Paul Bonnet dann sogar noch die Chance zum neuerlichen Ausgleich, doch mit einer "unfassbaren Glanzparade" (Majk Skoric) wehrte der TuS-Keeper den Wurf ab und hielt die beiden Punkte für seine Mannschaft fest. "Und genau das hat heute den Unterschied ausgemacht", analysierte Majk Skoric, "während Harens Torhüter auch mal einen unhaltbaren Ball parierte, gingen bei uns Bälle ins Netz, die beide Keeper an einem normalen Tag locker halten."

Während die Gäste nach dem zweiten Auswärtserfolg in Serie nun auf einen positiven Trend hoffen dürfen, blasen die Spieler um Trainer Majk Skoric nach der dritten Pleite in Folge dagegen Trübsal. "In den nächsten Spielen werden wir wieder mit einem stärker besetzten Kader antreten", kündigte der HC-Trainer mit Blick auf das anstehende Auswärtsspiel bei Schlusslicht TSV Bremervörde (Sonnabend, 18. März, 18.30 Uhr) an.

Trotz des derzeitigen Negativlaufs werde im Verein niemand in Panik verfallen, versicherte Majk Skoric. "Wir haben alles in unseren eigenen Händen", betonte der Coach, "und werden in den nächsten Spielen wieder unser komplettes Potenzial auf die Platte bringen." An der Qualität im Kader sei nichts zu beanstanden", betonte Skoric, "aber die müssen die Spieler eben auch in jedem Spiel über die vollen 60 Minuten abrufen."

 

HC Bremen: Schröder, Baraniak; Holst, Laube, Kaiser, Kozul, Laube, Schröder, Watermann, Schupp (1), Bjil (2), Bonnet (2), Unger (3), Wollin (5), Diering (6), Honschopp (11/6)

 

Quelle: WESER-KURIER

Zuletzt geändert am: 07.03.2023 um 08:07

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