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Wenn der Kampfgeist allein nicht reicht

Wenn der Kampfgeist allein nicht reicht

Veröffentlicht von HC Bremen am 14.02.2023
Aktuelles >> 1. Herren

Insbesondere in der ersten Hälfte konnten die Bremer durch einen starken Angriff, der gegen die kompakte Deckung der Fredenbecker gut ins Spiel fand, überzeugen. Dabei hatte das Team von Co-Trainer Franke eine klare Marschroute: "Wir wollten die Angriffe nicht zu schnell abschließen, sondern die körperlich robuste Fredenbecker Mannschaft erst mal in Bewegung bringen."

Auch, wenn es ihnen gelang, die eigenen Angriffe durchzuspielen, hatten die Bremer immer wieder Probleme mit dem Tempospiel der Gäste, die jeden Fehler nutzten und mit einem Gegenstoß bestraften. "Der ein oder andere Ballverlust war nicht zu verteidigen." So gelang es dem VfL, in der Anfangsphase der ersten Halbzeit in Führung zu bleiben. Letztendlich konnte der HC das 4:6 (10.) aber wieder einfangen und erzielte durch ein Tor von Rückraum-Spieler Ragnar Diering in der zwölften Minute den Ausgleich (6:6).

 

 

Bis zum 17:17-Pausenergebnis blieb es spannend: Immer wieder gingen die Fredenbecker in Führung, immer wieder schafften es die Bremer, auszugleichen. Dass sich dieser Schlagabtausch in der zweiten Hälfte jedoch nicht fortführen ließ, lag an der mangelnden Konsequenz des Teams um Spieler und Co-Trainer Franke. Dabei sah es nach dem anfänglichen 19:19 (32.) für den HC noch vielversprechend aus: Als der Fredenbecker Arne Eschweiler in der 33. Minute eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe kassierte, setzte sich die Gastgeber leicht auf 21:19 (34.) ab. Kurz vor Ende der Zeitstrafe kamen die Bremer noch mal in Ballbesitz und hätten ihren Vorsprung auf 0:3 ausbauen können, stattdessen wurde der Ball gehalten. "Im Anschluss kassieren wir dann ein Tor, relativ schnell auch ein zweites, sodass es 21:21 steht", resümierte Franke. Besonders ärgerlich für den Co-Trainer: Kurz nach dem Ausgleich wurde gegen den eigenen Spieler Florian Honschopp eine Zwei-Minuten-Strafe (37.) ausgesprochen, was die Bremer in Unterzahl brachte.

Unglückliche Entscheidungen

"Gerade in dieser Phase habe ich einige Pfiffe gesehen, die gegen uns waren. Da haben wir in einigen Situationen keinen Siebenmeter bekommen, was eigentlich einer war. Dann war ein Fuß des Gegners am Ball, was nicht gesehen wurde, aber zum Tor geführt hat. Das ist unglücklich."

15 Minuten vor Spielende führten die Gäste dann mit 26:23 (45.). Für Franke ein guter Zeitpunkt, eine Auszeit zu nehmen, aus der sein Team gestärkt rauskam: Es folgten zwei gute Chancen, die die Bremer jedoch nicht nutzten. Am Ende konnten die Fredenbecker die Partie mit fünf Toren Unterschied für sich entscheiden. "Es war über 40 Minuten lang ein gutes Spiel von uns, bei dem wir zwischenzeitlich sogar in Führung lagen. Wir haben es aber verpasst, uns abzusetzen, und Fredenbeck hat seine Klasse gezeigt", so Franke. Er sei nicht unzufrieden mit der Leistung, sei sich aber sicher: "Mit ein bisschen mehr Konsequenz wäre ein Unentschieden drin gewesen."

Ein Sonderlob von Marten Franke erhielt Matthew Wollin, der mit sieben Toren ein "sehr gutes Spiel" gemacht habe.

 

 

In zwei Wochen wartet schon der nächste Kracher auf den HC Bremen: Gegen Tabellenführer TV Cloppenburg wolle man sich am Sonnabend, 25. Februar, geradliniger verkaufen. "Wir werden uns gut vorbereiten. Den Gegner kennen wir mittlerweile gut. Wenn wir es schaffen, unseren Matchplan einzuhalten, ist auch was drin."

HC Bremen: Baraniak; Schröder; Kozul, Bonnet, Wollin (7), Franke (5/2), Holst (1), Masnou, Diering (5), Laube (1), de Laater, Koppe (3), Honschopp (3), Horstmann (2).

Zuletzt geändert am: 24.02.2023 um 07:35

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